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Sabots

Französisch für Holzschuhe. In der Damenmode werden meist etwas elegantere Schuhe, die hinten offen sind und mehr oder weniger Absatzhöhe besitzen, als Sabots bezeichnet.

 

Safari-Stil

Sportlicher Stil, der sich an Kolonial-Uniformen orientiert. Mit Schulterklappen, Gürteln, aufgesetzten Taschen. Er wird variiert für Jacken, Hemden, Blusen und Kleider.
 

Sakko

Ursprünglich untailliertes, gerade geschnittenes Jackett, das um 1867 aufkam, damals mit Hose aus gleichem Stoff. Das Sakko bzw. der Sakkoanzug unterlag vielfachen Schnittvariationen. Seit den 1990ern dominieren schmale Schnitte. Der kombinierter Herrenanzug besteht aus einem Sakko bzw. Jackett mit andersfarbiger Hose, aber aufeinander abgestimmten Stoffen.
 

Samt

Edles Spezialgewebe mit 1 bis 3 mm hohem Flor. Samtarten mit mehr als 3 mm Florhöhe werden als Plüsche bezeichnet. Samt war schon im Mittelalter eine der edelsten Qualitäten der Modewelt. Auch heute noch ist Samt - vor allem der matt schimmernde, feinflorige Baumwollsamt - einer der hochwertigsten Qualitäten, die die Mode zu bieten hat. Er wird für Kinder-, Damen- und Herrenbekleidung, aber auch für Deko- und Möbelstoffe sowie Accessoires verwendet.
 

Sanfor

Der Name Sanfor leitet sich vom Vornamen des Ingenieurs und Erfinders Sanford L. Cluett (1874-1963) ab, der ein Verfahren zur kompressiven Schrumpfung von Baumwoll-Leinen-Geweben und Halbleinengeweben ohne Chemikalien entwickelt hat. Das Gewebe wird als Stück gekrumpft und erst anschließend konfektioniert. Dadurch läuft ein fertiges Textil, z.B. Bettwäsche beim Waschen nicht mehr oder höchstens bis zu 1% ein.
 

Satin

Satin bezeichnet einen glatten Stoff mit dezentem Glanz und elegantem Fall. Die glatte und leicht glänzende Optik entsteht durch die "Kett-Atlas-Bindung", in der vor allem die Kettfäden die Oberfläche bilden. Verwendung finden Satins für Blusen, Kleider, Tops, Kostüme, für edle Abendgarderobe und - in einer stärkeren Gewebedichte - auch für Möbel- und Dekostoffe. Satin gibt es in unterschiedlichen Materialzusammensetzungen: Seide, Polyester, Acetat, Baumwolle, Wolle usw.
 

Sattelrock

Ein Sattelrock besteht aus einem körpernah anliegendem Hüftteil, dem Sattel, und einem angesetztem Rockteil, das sowohl gerade als auch ausgestellt sein kann. Die Hüftpartie wirkt damit optisch schlank.
 

Schlaghose

bezeichnet eine Hose, die ab dem Knie deutlich weiter wird. Die Fußweite ist sehr groß und schlägt beim Gehen.
 

Schottenkaro

Das Schottenkaro hat seinen Ursprung im traditionellen Design der schottischen Nationaltracht. Jeder Clan in Schottland hat seine eigenen Farben und sein eigenes Karomuster, Tartans genannt. Von Schottenkaro spricht man bei einem groß kariertem Gewebe in unterschiedlicher volltoniger Farbigkeit wie Blau, Grün, Schwarz, Rot, Weiß und Gelb. Neben diesen Standard- oder Basisfarben gibt es eine Reihe von Abwandlungen, die man als Fantasieschotten bezeichnet. Sie richten sich mehr nach den jeweiligen Modetrends und sind nicht als Klassiker anzusehen. Die Rapportgroße von Schottendessins beträgt ca. 3,5 bis 12 cm. Man findet sie bei Röcken, Kostümen, Jacken, Hosen, Hemden, Kleidern usw.
 

Schubtasche

Eine Schubtasche ist eine senkrecht stehende oder leicht schräg geneigte Leisten- oder Paspeltasche, in die die Hand seitlich eingeschoben werden kann.
 

Schulterpolster

sind Einlagen im Schulterbereich, die die Schnittführung unterstützen und eine perfekte Passform ermöglichen. Die Silhouette kann durch Verwendung unterschiedlicher Schulterpolstergrößen je nach aktuellem Modestil verändert werden. Schulterpolster sind meist aus Schaumstoff gefertigt.
 

Schurwolle

Als "Schurwolle" dürfen ausschließlich Woll-Qualitäten bezeichnet werden, die ohne Beimischung direkt aus der Schur kommen. Nur diese Qualität zeichnet das Internationale Woll-Sekretariat mit dem Wollsiegel und der Beschreibung "Reine Schurwolle" aus. Reine Schurwolle gibt es - je nach Verarbeitung und Wollart - in ganz feinen Qualitäten (z.B. Merino extrafein) oder auch rustikalen Qualitäten für dicke, handgestrickte Pullover, Teppiche usw. Reine Schurwolle ist temperaturausgleichend, atmungsaktiv, kühlend im Sommer (Cool Wool) und wohlig wärmend im Winter. Wollkleidung fühlt sich stets trocken an, auch bei starkem Transpirieren oder hoher Luftfeuchtigkeit. Reine Schurwolle wird vorwiegend für hochwertige Bekleidungs- und Heimtextilien eingesetzt. Sie ist mit dem Wollsiegel gekennzeichnet.
 

Scotchgard

Mit Scotchgard bezeichnet man eine bestimmte Faserschutzausrüstung. Die Beschichtung
imprägniert den Stoff und schützt ihn so vor Flecken. Das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten
wird gehemmt.
 

Seamless

ist englischer Begriff für "nahtlos". Steht in der Wäschemode für Modelle, die ohne Seitennaht gearbeitet sind und die ganz flache Kantenabschlüsse haben, auch für nahtlose BH-Cups. Die Wäsche zeichnet sich daher nicht unter der Oberbekleidung ab.
 

Seersucker

Seersucker ist ein angenehm leichtes Gewebe mit feiner Crinkle-Struktur im Streifendessin, die temperaturausgleichend wirkt. Er ist pflegeleicht und muss nicht gebügelt werden. Einfach waschen, aufhängen, fertig! Ideal bei Bettwäsche, aber auch bei Blusen und Hemden. Meist aus Baumwolle, aber auch aus anderen Rohstoffen und Rohstoffmischungen möglich.
 

Seide

Seide ist ein kostbares Naturprodukt: sehr leicht, geschmeidig, reißfest, temperaturausgleichend, saugfähig und antistatisch. Sie wird aus den Kokons seidenspinnender Raupen gewonnen. Man unterscheidet zwischen der feinen, gleichmäßigen Maulbeerseide des aufwändig gezüchteten Maulbeerspinners, die sich durch edlen Glanz und elegante Ausstrahlung auszeichnet, und der etwas gröberen Wildseide vom freilebenden Tussahspinner, die weniger empfindlich ist und unregelmäßige, leinenartige Verdickungen aufweist. Die Wildseide wirkt einerseits sportlich, andererseits elegant durch den matten Glanz. Es empfiehlt sich, Seidengewebe möglichst schonend, d.h. handwarm und mit Feinwaschmittel zu waschen, wenn es das Pflege-Etikett nicht anders vorschreibt.
 

Semitransparent

Halb transparent. Dichte und transparente Stellen wechseln im Outfit oder im Muster ab.
 

Shirt

ist Sammelbegriff für Oberteile in der Damen-, Herren- und Kindermode mit kurzen, halblangen oder langen Ärmeln.
 

Shorts

Das Englische "short" bedeutet "kurz". Shorts sind kurze Sport- oder Freizeithosen, die höchstens bis zur Mitte der Oberschenkel reichen.
 

Single-Jersey

Single-Jersey ist seit der Erfindung des T-Shirts eine der beliebtesten Modequalitäten überhaupt. Es ist eine glatte, wenig dehnbare, fein gestrickte Maschenware, bei der eine Seite linke Maschen, die andere rechte Maschen aufweist. Sie macht jede Bewegung mit, ist durch ihr feines Maschenbild atmungsaktiv und besonders weich auf der Haut. Alle diese positiven Eigenschaften machen Single-Jersey zum idealen Material für Shirts, Wäsche, Nachtwäsche sowie Sport- und Kinderbekleidung.
 

SLIM FIT

Slim Fit bezeichnet eine eng anliegende Schnittführung. D.h. diese Modelle sind besonders körpernah gearbeitet. So funktioniert der Feuchtigkeitstransport von der Haut über die Stoffqualität nach außen optimal. Zudem wird ein Auskühlen des Körpers verhindert, da für Luft zwischen Haut und Ware kein Platz ist.
 

Slimline

Bezeichnet eine schlanke, körpernahe Silhouette.
 

Slinky-Kleid

Kleid aus weich fallender dünner Ware, meist Jersey, das locker geschnitten ist.
 

Slipon

Gerader Mantel mit Raglan- oder tief eingesetzten Ärmeln, verdeckter Knopfleiste und sehr
kleinem Revers.
 

Smok

Englische Bezeichnung für Schmuckfaltennäherei. Hier wird das Gewebe eingereiht oder gefaltet und in dieser Form mit Zierstichen fixiert. Es entsteht ein elastischer oder unelastischer Ziereffekt, der nicht mit Plissee oder Crash verwechselt werden darf.
 

Smoking

Eingegangen in die Mode ist der Smoking um 1890, als er als Abendanzug in Rauchsalons getragen wurde. Der Schnitt ist je nach modischem Trend dem des Sakkoanzugs ähnlich, jedoch gelten für den Smoking besondere Kleidervorschriften: Smokinghose mit Galons und ohne Umschlag, Kummerbund und Smokinghemd mit Fliege gehören zur Gesamtausstattung dazu.
 

Smokinghose

Lange Hose mit durch Galons geschmückten Seitennähten.
 

Sneakers

Englisch für schleichen. Ursprünglich Bezeichnung für sportliche Schuhe aus Segeltuch. Heute Oberbegriff für Turnschuhe, die auf der Straße und nicht zum Sport getragen werden.
 

Soft-Finish

Unter einem Soft-Finish versteht man eine Nachbehandlung, ein Rauen von Stoffen, damit diese weicher werden.
 

Soft-Frottier

Wegen seiner dichten Qualität ist Soft-Frottier besonders weich und wärmend, saugfähig und hautsympathisch. Außerdem ist es bügelfrei.
 

Spaghettiträger

Extrem schmale Träger von Unterhemden, T-Shirts oder Kleidern werden Spaghettiträger genannt.
 

Spaltleder

Spaltleder entsteht, indem eine Lederhaut über die gesamte Fläche in zwei oder mehrere
Schichten gespalten wird. Die obere Schicht nennt man Narbenleder oder auch Narbenspalt, der untere Teil heißt Fleischspalt. Die Reißfestigkeit von Spaltleder ist - verglichen mit Narbenleder -
erheblich geringer.
 

Sparkling-Effekt

Perlon- oder Nylongarne, die durch ihren Querschnitt wie ein Prisma wirken und im Tages- und Kunstlicht stark glitzern.
 

Spenzer

nennt man eine körperbetonende Jacke in Taillenlänge mit oder ohne Revers. Typische Form vor allem in der Trachtenmode.
 

Spitzen

sind durchbrochene luftige Textilien, allover oder als Kantenabschluss, die in unterschiedlichen Techniken gefertigt werden. Früher kostbare Handarbeiten, heute stellen Spezialmaschinen die unterschiedlichsten Spitzentypen wie z.B. Klöppel-, Stickerei-, Tüll-, Filet-, Häkel- und Guipure-Spitze etc. her. Spitzen können gehäkelt, gewebt, gestickt, geklöppelt oder chemisch gefertigt werden.
 

Sportswear

Lässig-sportliche Tages- und Freizeitkleidung, die oft an aktive Sportkleidung erinnert.
 

Stecktasche

ist eine waagerechte oder nur leicht schräg liegende Tasche.
 

Steghose

Unter einer Steghose versteht man eine eng anliegende Damenhose mit einem Steg unter dem Fuß, der Hosenbein-Innen- und Außenseite verbindet. Nach dem Vorbild der elastischen Skihose.
 

Stehbundkragen

Der Leistenkragen am Herrenhemd wird auch Stehbundkragen, bzw. Stehbordkragen genannt - im Gegensatz zu einem einmal umgeschlagenen Kragen.
 

Stichelhaar

Der Leistenkragen am Herrenhemd wird auch Stehbundkragen, bzw. Stehbordkragen genannt - im Gegensatz zu einem einmal umgeschlagenen Kragen.
 

Stiefeletten

sind kleine, enge und knöchelkurze Stiefelchen.
 

Stola

Ursprünglich war eine Stola ein gegürtetes Übergewand aus einem Tuch der alten Römer. Heute versteht man darunter einen schalartigen Umhang aus Pelz oder einem anderen Material. Die Stola wird meist zu festlicher, oft schulterfreier Kleidung getragen.
 

Stone-washed

ist eine besondere Ausrüstungsform, vor allem im Bereich der Jeanskleidung. Die fertigen Kleidungsstücke werden hierbei industriell zusammen mit Lavasteinen in großen Waschmaschinen gewaschen. So entsteht der lässige "Used-Look".
 

Strass

ist ein Modeschmuck oder Bekleidungsdekor aus glitzernden, geschliffenen, bleihaltigen Glassteinen, deren Unterseite mit Spiegelmasse bestrichen ist.
 

Streichgarn

Die Fasern sind anders als beim Kammgarn nicht parallel, sondern etwas wirr angeordnet. Das Garn hat eine wollige, raue Oberfläche mit kleinen Unregelmäßigkeiten. Es kann aus Wolle oder Chemiefasern, aber auch aus Mischungen bestehen. Es ist voluminös, wärmeisolierend, weich und hat stark abstehende Faser-Enden.
 

Stretch

Web- oder Wirkqualitäten die durch die Beimischung elastischer Garne (z.B. Elasthan, Lycra) Elastizität erhalten und sich so ausgezeichnet für hautenge und körpernahe Schnitte eignen, werden Stretch-Qualitäten genannt. Hochwertige Stretch-Stoffe verbinden auf ideale Weise hohen Tragekomfort mit dauerhaft guter Passform. Sie beulen nicht aus. Die Stoffe können längs-, quer- und in beide Richtungen (=bi-elastisch) elastisch sein.
 

Strickwaren

ist allgemein verwendeter Begriff für Textilien aus Maschenwaren, unabhängig von der Herstellungstechnik.
 

Styling

Englisch für Formgebung. Gemeint ist die Modellgestaltung für Bekleidung.
 

Sweatshirt

stammt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich "Schwitzhemd". Ein Sweatshirt ist ein weites, langärmeliges T-Shirt aus innen gerautem Baumwolltrikot. Es war ursprünglich nur das Oberteil eines Jogging-Anzugs. Anfang der 1980er ist das Sweatshirt in Mode gekommen. Heute versteht man unter einem Sweatshirt einen Freizeit-Pullover, der verschiedene Ausschnittformen haben kann.
 

Swinger

Ein Swinger ist ein weit geschnittener Kurzmantel, der meist in der oberen Rückenpartie angekraust ist und so glockenartig fällt.
 

Sympatex

Sympatex ist eine farblose, nahezu transparente Klimamembrane, die zwischen Ober- und Futterstoff eingearbeitet wird. Dadurch wird das Bekleidungsstück winddicht und wasserabweisend - bleibt aber trotzdem atmungsaktiv. Sympatex wird v.a. bei Sport- und Outdoorbekleidung eingesetzt.
 

Synthetiks

So nennt man synthetische Chemiefasern, die auf Basis von Erdöl und Erdgas hergestellt werden, und die daraus hergestellten Textilien.

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