Walken |
| Die Oberfläche von Wollstoffen wird durch mechanische, thermische und chemische Behandlung verdichtet und verfilzt. Das Material wird stabiler und erhält bessere Gebrauchseigenschaften für Wind- und Wetterkleidung (z.B. Loden). |
Walkfrottier |
| Das Fottiergewebe wird nach einem intensiven Waschvorgang besonders weich, flauschig und saugfähig. Die Schlingen verlaufen beim Walkfrottier unregelmäßig. |
Wasserdampfdurchlässigkeit |
| Meist wird anstatt dieses Begriffes zum besseren Verständnis "Atmungsaktivität" benutzt. Bei allen Membranen und mikroporösen Beschichtungen basiert die Dampfdiffussionsfähigkeit auf einem Klimaunterschied zwischen der Innen- und der Außenseite des Kleidungsstücks. Auf der Innenseite entsteht durch die Wasserverdunstung der Haut (Schweiß) eine höhere Konzentration von Wasserdampfmolekülen und eine höhere Temperatur als auf der Außenseite. Diese Unterschiede rufen einen Druckunterschied zwischen Außen- und Innenseite hervor. Das bestehende Druckgefälle treibt den Wasserdampf von der Innen- zur Außenseite durch die Membrane oder die Beschichtung und somit durch das gesamte Kleidungsstück. Dies funktioniert nur, wenn alle verwendeten Materialien korrekt aufeinander abgestimmt sind. |
Waterproof |
| stammt aus dem Englischen und bedeutet "wasserdicht". |
Wax Finish |
| Ein Wax Finish ist eine abschließende Behandlung mit Wachs, um bei Textilien eine Wasserundurchlässigkeit zu erzielen. |
Webpelze |
| sind Pelzimitate, die, je nachdem welchen Pelztyp sie imitieren, mit einer Spezialausrüstung wie Pressen, Effektbürsten, Gaufrieren oder Bedrucken versehen werden. Pelzimitat wird auch als Fun fur oder Fake fur bezeichnet. |
Weste |
| nennt man ein taillenkurzes bis oberschenkellanges Oberbekleidungsstück ohne Arm in vielfältigen Ausprägungen. Westen können aus Geweben oder Maschenwaren gefertigt werden. |
Wickelbluse/-shirt |
| ist eine Bluse oder ein Shirt mit schärpenförmigen Schnittteilen. Diese werden übereinander gekreuzt und um die Taille gewickelt und fest gebunden. Diese Optik kann auch durch sich kreuzende und geknöpfte Vorder- und Rückenteile erreicht werden. |
Wickelrock |
| Ein Wickelrock ist ursprünglich ein ungenähter Halbrock, dessen seitliche Kanten stark übereinanderliegen. Er wird durch Umrollen des oberen Randes oder durch eine seitliche Spange, heute auch durch einen oder mehrere Knöpfe bzw. durch Bänder, gehalten. |
Wiener Nähte |
| dienen der Formgebung eines Kleidungsstückes und damit einer besseren Passform. |
Windbreaker |
| Einen Wind- und Wasser undurchlässigen Schlupfblouson mit Kapuze nennt man einen Windbreaker. |
Wolle |
| Die Nutzung von Schafswolle als Bekleidung ist schon seit ca. 7.000 Jahren bekannt. Man verwendet Schurwolle, die direkt vom geschorenem Schaf kommt (siehe Schurwolle) und Reißwolle, die durch maschinelles Zerreißen von Garn- und Stoffresten wiedergewonnen wird. Letztere gibt es in verschiedenen Qualitäten. Sie eignet sich zur Herstellung preiswerter, weicher, fülliger und warmer Stoffe, z.B. Wintermäntel, Sakkos, Jacken und Decken. So wird der wertvolle Rohstoff Wolle sinnvoll wiederverwendet. Wolle besitzt ein ausgezeichnetes Warmhaltevermögen. Die Wollfasern schließen durch die natürliche Kräuselung und die Elastizität der Haare viel ruhende Luft ein. Das hohe Wärmerückhaltevermögen der Wolle funktioniert auch bei der Feuchtigkeitsaufnahme. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit (z.B. Schweiß) aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Wollkleidung fühlt sich trotzdem warm an. Darüber hinaus wirkt Wolle temperaturausgleichend, indem sie die überschüssige Körperwärme an die kühlere Umgebung abgibt. Der Körper wird vor Ab- und Auskühlung geschützt. Wolle wird oft mit anderen Fasern gemischt, um Gebrauchseigenschaften wie Pflegeleichtigkeit, geringes Verfilzen oder höhere Haltbarkeit zu erzielen |
Wollsiegel |
| Das Wollsiegel ist das Gütezeichen für reine Schurwolle. |
Workerhose |
| nennt man Hosen aus derben Baumwollstoffen mit vielen Taschen im Stil von Arbeitshosen (siehe Cargo Pants). |
Workwear |
| bezeichnet Bekleidung im Stil von Arbeitsbekleidung mit funktionellen Details, oft auch aus derberen Stoffen. |
Worker-Look |
| Dies ist ein Modestil, der sich am Stil der Arbeitsbekleidung, insbesondere am Schnitt von Arbeitsanzügen, orientiert. Besondere Merkmale des Worker-Looks sind funktionelle Details an Hosen und Hemden, wie z.B. Taschen und Schlaufen. Charakteristische Kleidungsstücke sind z.B. Latzhosen oder Cargo-Hosen mit T-Shirts. |
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