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Wer hat sie schon? Die Idealfigur ohne ein Gramm zu viel oder auch zu wenig auf Taille, Hüfte oder Po. Fast jeder von uns hat so seine kleinen Problemzonen, die aber leicht kaschiert werden können. Das beginnt mit der Haarlänge, geht über geeignete Accessoires (Tücher, Ohrringe, Ketten, ...), die richtige Wahl der Längen bei Ober- oder Unterteilen und endet mit der richtigen Absatzhöhe bei den Schuhen. Wichtig ist: Lenken Sie die Blicke ab von Ihren Problemzonen und keiner wird sie mehr als solche wahrnehmen.


Langer oder kurzer Hals?


Kurzer kräftiger Hals

Vorteilhaft

ist alles, was optisch streckt. So bietet sich eine kürzere Haarlänge an, längere Halsketten oder auch auffällige Ohrringe, die ablenken. Die Oberteile sollten offene Kragenformen, Rundhals-, Karree- oder V-Ausschnitte haben. Auch U-förmige Ausschnitte verlängern den Hals optisch.

Vermeiden

sollten Sie hochgeschlossene Kragenformen wie Rollkrägen und Schalkrägen.


Langer Hals

Vorteilhaft

ist alles, was optisch kürzt: ein längerer Haarschnitt, der den Hals umspielt, Halstücher oder Schals etc. Mit einem passenden Tuch kann man dann auch Blusen mit Ausschnitt tragen. Ihre Oberteile sind idealerweise hochgeschlossen, wie Rollkragen oder Schalkragen, aber auch Rundhalsausschnitte, die mit dem Halsansatz abschließen sind o.k. Auch kleine Stehkrägen lassen einen langen Hals kürzer erscheinen.

Vermeiden

sollten Sie weite Ausschnitte und einen sehr kurzen Haarschnitt.


Breite oder schmale Schultern?


Breite Schultern

Vorteilhaft

ist alles, was die Schultern schmäler erscheinen lässt: lange Ketten, nach unten weisende Kragenformen und tiefe Ausschnitte. Ein Shirt mit Polokragen und kleinem V-Ausschnitt ist ebenso ideal wie ein schmal geschnittenes Shirt mit offenem Polokragen. Dunkle, unifarbene Oberteile oder Muster unterstützen eine schlanke Silhouette.

Vermeiden

Sie Schulterpolster und alle Details, die die Schulter betonen.


Schmale Schultern

Vorteilhaft

wirken alle Betonungen der Schulter wie Schulterpolster, Schulterklappen, Knopfverzierungen, auffällige Muster, Querstreifen oder helle, kräftige Farben. Auch weite Ausschnitte lassen den Schulterbereich breiter erscheinen. Sehr beliebt sind auch Tücher, die leger um die Schultern geschlungen werden. Oberteile mit Querstreifen sind geradezu ideal.

Vermeiden

sollten Sie schmale, tiefe Ausschnitte oder Farben, die Sie optisch noch schmaler machen. Die Unterteile sollten hingegen nicht zu voluminös sein und eher auf eine schlanke Silhouette setzen, damit die Proportionen zum Oberkörper gewahrt werden.


Kurzer oder langer Oberkörper?


Kurzer Oberkörper

Vorteilhaft

sind Oberteile, die über die Taille hinausgehen, Dessins und Details in Längsrichtung, lange, schmale Ketten und ein Gürtel in der Farbe des Oberteils. Bei Faltenröcken ist es günstig, wenn die Hüftpartie glatt ist und die Falten erst danach aufspringen.

Vermeiden

sollten Sie kurze Oberteile und Querbetonungen, die den Oberkörper noch kürzer erscheinen lassen. Tabu sind Oberteile, die nach innen getragen werden, und große aufgesetzte Taschen.


Langer Oberkörper

Vorteilhaft

ist alles, was den Oberkörper kürzer erscheinen lässt. Dazu gehören:

  • kurze Oberteile, die an der Taille enden,
  • Oberteile, die nach innen gezogen werden,
  • helle, farbige oder auch quer gemusterte Oberteile in Kombination mit dunklen, unifarbenen Unterteilen,
  • hochgezogene Taillen bei Hosen oder auch Kleidern.

Vermeiden

sollten Sie lange Ketten, V-Ausschnitte und Kragenformen, die nach unten weisen. Bei Oberteilen sollten Sie auf alle Schnittdetails und Dessins, die strecken, verzichten.


Lange oder kurze Arme?


Lange Arme

Vorteilhaft

ist alles, was die Arme optisch verkürzt. Tragen Sie breite Armbänder oder Armketten, Blusen mit Manschetten und Jacken mit Knopfverzierung am Ärmelabschluss! Günstig sind auch Muster und Dessins in Querrichtung, breite Bordürenabschlüsse oder Ärmelaufschläge.

Vermeiden

sollten Sie ärmellose Kleidung, eng anliegende Ärmel und Längsdessins.


Kurze Arme

Vorteilhaft

bei kurzen Armen ist alles, was sie optisch länger erscheinen lässt. Es bietet sich ärmellose Kleidung an, modische Ärmel und leichte Stoffe, die eng am Arm anliegen. Dessins in Längsrichtung bei Oberteilen strecken grundsätzlich. Beim Armschmuck sollten Sie sich auf schmale Uhren, Bänder oder Ketten beschränken.

Vermeiden

sollten Sie Ärmelaufschläge, Bordürenabschlüsse oder breite Manschetten, Knopfverzierungen am Ärmelabschluss und Dessins oder Nähte in Querrichtung.


Breite oder schmale Taille & Hüften?


Breite Taille & Hüften

Vorteilhaft

sind Oberteile, die über die Hüfte reichen. Günstig sind auch Längsdessins und Betonungen oberhalb der Taille. Tragen Sie Schulterpolster. Sie lassen Taille, Hüfte und Po schmaler wirken. Ton-in-Ton-Kombinationen von Ober- und Unterteil strecken! Dunkle Farben lassen Sie insgesamt schlanker scheinen. Farbtupfer, auffällige Muster oder Accessoires an günstigen Stellen lenken von Problemzonen ab.

Vermeiden

sollten Sie alles, wodurch die Taillen- und Hüftpartie besonders betont wird. Tragen Sie z.B. keine auffälligen Gürtel, keine angekräuselten Röcke oder Hosen, und keine Oberteile, die genau an Ihrer breitesten Stelle enden, oder dort eine Quermusterung oder Quernähte aufweisen.


Schmale Taille & Hüften

Vorteilhaft

ist alles, was aufträgt. Das können angekräuselte, bauschige Röcke oder Hosen sein, aufgesetzte Hüfttaschen oder auch weite, hüftumspielende Blusen, Shirts oder Pullover. Alle Querbetonungen im Taillen- und Hüftbereich sind willkommen. Seien es Muster, Bordüren, Raffungen oder Quernähte. Bunte, helle, glänzende Stoffe sind zu bevorzugen.

Vermeiden

sollten Sie Schulterpolster und jegliche Betonung der Schulter, wodurch die Taillen- und Hüftpartie noch schmaler wirkt. Achten Sie auf ausgewogene Proportion.


Kräftiger oder flacher Po?


Kräftiger Po

Vorteilhaft

sind alle Oberteile in legerer Weite, die den Po zumindest teilweise bedecken. Jacken, lange Blusen oder auch offen getragene Hemdblusenkleider verbergen jede Problemzone im Hüft- und Pobereich. Darüber z.B. etwas weiter geschnittene Hosen in gerader Schnittführung. Auch leicht ausgestellte Röcke sind ideal. Ihre Silhouette erscheint außerdem schlanker, wenn Sie matte Stoffe in dunklen Farben wählen. Tragen Sie auch Schulterpolster: Sie lassen Taille, Hüfte und Po schmaler wirken.

Vermeiden

sollten Sie alle Oberteile, die oberhalb des Pos enden oder körpernah geschnitten sind. Nähte und Dessins in Querrichtung oder großflächige Muster bei Unterteilen sind genauso ungünstig wie Kräuseleffekte oder üppiger Faltenwurf bei Hosen und Röcken.


Flacher Po

Vorteilhaft

sind alle Kleidungsstücke, die den Po zumindest teilweise bedecken und so kaschieren, wie hüftlange Jacken, Pullover oder Shirts in legerer Weite. Günstig sind aber auch Faltenröcke, ausgestellte oder im Bund leicht gekräuselte Röcke und Kleider sowie aufgesetzte Taschen am Po, die dem Gesäß etwas mehr Fülle geben. Eine Jeans in Five-Pocket-Form ist ideal. Lenken Sie außerdem die Blicke durch auffällige Accessoires oder Muster auf den Oberkörper hin, so fällt ein flacher Po kaum mehr auf.

Vermeiden

sollten Sie enganliegende Jacken, Röcke und Hosen ohne Gesäßtaschen sowie Leggings.


Starke oder schmale Oberschenkel?


Starke Oberschenkel

Vorteilhaft

sind längere Oberteile, Faltenröcke oder ausgestellte Röcke. Hosen mit Rundum-Dehnbund sind perfekt, wie auch etwas weiter geschnittene Hosen in gerader Schnittführung, bei denen Ihre Silhouette schmaler erscheint. Wählen Sie dunkle Farben in matten, fließenden Wohlfühlstoffen. Tragen Sie Schulterpolster. Sie lassen Taille, Hüfte, Po und Oberschenkel schmaler wirken. Nadelstreifen oder andere Dessins und Details in Längsrichtung strecken.

Vermeiden

sollten Sie enge Hosen und Röcke, v.a. Hosen, die zum Saum eng zulaufen. Auch großflächige Dessins bei den Unterteilen sind tabu.


Schmale Oberschenkel

Vorteilhaft

ist alles, was aufträgt. Das fängt bei etwas weiteren Schnittformen wie bei Bundfaltenhosen, Karottenformen oder ausgestellten Röcken an, geht über gemusterte, gerne auch glänzende Stoffe bis hin zu querverlaufenden Details oder aufgesetzten Taschen.

Vermeiden

sollten Sie weite Oberteile, Schulterpolster oder sehr eng anliegende Hosen.


Lange oder kurze Beine?


Lange, dünne Beine

Vorteilhaft

sind weiter geschnittene Oberteile und leger geschnittene Röcke, Hosen und Kleider. Alle Muster, außer Längsstreifen, sind erlaubt. Bei langen Beinen sind Hosen mit Aufschlag, auch in der aktuellen 7/8-Länge oder Bermudas sehr kleidsam. Auch eine Kombination aus 7/8-Länge mit Aufschlag macht sich sehr gut. Die Schuhe sollten nicht zu hoch sein. Stiefel mit halbhohem Schaft, Slipper oder Schuhe mit hochgezogenem Rist verkürzen die Beine optisch.

Vermeiden

sollten Sie eher Miniröcke und Shorts, die die Beine ins Unendliche wachsen lassen.


Kurze Beine

Vorteilhaft

ist alles, was die Beine optisch verlängert. Kleider mit hoch angesetzter Taille, kurze Oberteile, die oberhalb der breitesten Stelle enden, nach innen getragene Oberteile, Gürtel in der Farbe des Unterteils, Ton-in-Ton-Kombinationen, schmal geschnittene Hosen und Röcke, Nadelstreifendessin oder andere Muster in Längsrichtung. Ausgeschnittene Schuhe mit Absatz und blickdichte, dunkle Strümpfe sind besonders günstig.

Vermeiden

sollten Sie Hosen mit Aufschlag, v.a. die verkürzten 7/8-langen Hosen und Caprihosen.


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