Abnehmen mit Low-Carb: Tipps und Tricks

Abnehmen mit Low Carb
Verfasst von Sintre Redaktion

Abnehmen mit Low-Carb: Hast du davon schon einmal gehört? Das Prinzip ist ganz einfach: Man isst weniger Kohlenhydrate als gewöhnlich, dafür aber mehr Proteine und Fette. Die Idee dahinter: Der Körper verbraucht mehr, als er zu sich nimmt. Aber was darf man dann eigentlich essen und was nicht, auf was muss man besonders achten und ganz wichtig: welche Snacks sind überhaupt erlaubt? Wir haben viele tolle Infos und Tipps rund um den Low-Carb Trend für dich zusammengefasst – Lass dich inspirieren von leckeren Rezepten und tollen Alternativen! 

Was ist eine Low-Carb Diät?

„Low-Carb“ heißt übersetzt so viel wie „geringe Mengen an Kohlenhydraten“ und betitelt eine Ernährungsform, bei welcher sich meist auf bis zu 150g Kohlenhydrate pro Tag beschränkt wird. Um bei einer Low Carb Ernährung Abnehmerfolge erzielen zu können, sollte man im Grunde weniger zu sich nehmen, als man verbraucht. Bei dieser Ernährungsform gibt es aber keinen strengen Regelplan wie bei herkömmlichen Diäten, das Ziel ist lediglich, weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Wichtig ist, zu wissen, welche Lebensmittel auf der Pro und welche Lebensmittel auf der Contra Seite stehen.

Abnehmen mit Low-Carb: Wie funktioniert das?

Auf welche Lebensmittel sollte man verzichten?

  • Brot (Weißmehl)
  • Gebäck und Kuchen
  • Reis
  • Nudeln
  • Fertiggerichte
  • Hülsenfrüchte mit einem hohen Kohlenhydrat-Anteil
  • Fruchtsäfte und Softdrinks
  • Obst mit viel Fruchtzucker

Welche Lebensmittel sind bei Low-Carb erlaubt?

  • Fisch
  • Gemüse aller Arten
  • Obst
  • Fleisch
  • Eier
  • Beeren
  • Zitrusfrüchte
  • Quark und fettarmer Joghurt

Low-Carb: Alternativen zum Weißmehl

Low-Carb heißt nicht gleich No-Carb: Natürlich darfst du gesunde Kohlenhydrate zu dir nehmen. Dabei gibt es ausreichend Auswahl an leckeren Alternativen zum Weißmehl. Hier findest du unsere 5 gesunden Alternativen für eine ausgewogene Low-Carb Ernährung:

Eiweißbrot

Du möchtest beim Frühstück keinesfalls auf dein Brot verzichten, aber die Low-Carb Ernährungsweise durchziehen? Wie wäre es mit Eiweißbrot? Dieses enthält wesentlich weniger Kohlenhydrate und Zucker als Weißbrot, verfügt dafür jedoch über einen höheren Fettanteil und sollte daher auch sparsam verzehrt werden.

Vollkornbrot

Eine sehr gute Wahl! Neben Obst und Gemüse sind Vollkornprodukte die wichtigsten Ballaststoff-Lieferanten für den Menschen. Ballaststoffe fördern den Stoffwechsel und binden die Giftstoffe im Darm. Die gesunden Körner in den Vollkornbroten liefern Magnesium, B-Vitamine, Eisen, Selen, Zink und wichtige Mineralstoffe. Um sichergehen zu können, was wirklich in deinem Brot enthalten ist, kannst du auch einfach dein eigenes Brot backen in verschiedensten Varianten. Wir haben ein tolles Rezept für dich: Ein saftiges und knuspriges Kürbisbrot mit Nüssen zum Selbermachen.

Low-Carb Pizza

Auch bei der wohl beliebtesten Speise überhaupt lässt sich tricksen! Für eine gesündere Variante einer Pizza greifst du am besten zum Dinkelmehl, denn das schmeckt nicht nur lecker, sondern ist viel gesünder für deinen Körper als herkömmliches Weißmehl. Möchtest du mal etwas ganz Neues ausprobieren?  Wie wäre es mit einem No-Carb Pizzaboden? Hier findest du die Zutaten unserer 5 Alternativen:

  • Pizzaboden aus Frischkäse: 4 Eier, 200g geriebener Käse, Gewürzkräuter je nach Belieben und 150g Frischkäse zu einem Teig vermengen.
  • Pizzaboden aus Zucchini: 1 fein geriebene Zucchini, 1 Ei, 150g geriebener Mozzarella und 50g würzigen geriebenen Parmesan zu einem Teig vermengen.
  • Pizzaboden aus Thunfisch: 2 Dosen Thunfisch, 2 Eier, 2 EL Mandelmehl, Salz und Pfeffer zu einem Teig vermengen.
  • Pizzaboden aus Brokkoli: 1 Brokkolikopf (Bis zur Konsistenz von Reis zerkleinern), 2 Eier, 30g geriebener Parmesan, 30g geriebener Mozzarella, Salz und Pfeffer zu einem Teig vermengen.
  • Pizzaboden aus Quark: 3 Eier, 200g Magerquark, 150g geriebener Käse, Salz und Pfeffer zu einem Teig vermengen.

Low-Carb Kuchen

Einfach herkömmliches Weizenmehl ersetzen durch Dinkel-, Mandel-, Kokos-, Linsen-, oder Haselnussmehl. Damit lassen sich super leckere Backwaren zaubern von Low-Carb Kuchen bis Low-Carb Pancackes. Der Zucker kann dabei beispielsweise durch flüssigen Süßstoff (Stevia), Xylit-Zucker (wird aus Buchenholz oder Mais gewonnen), Erythrit (wird aus Pflanzenfasern gewonnen und ist gut verdaulich) oder natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft und Honig ersetzt werden.

Low-Carb Nudeln

Hier gibt es selbst in den Supermarkt-Regalen bereits gesunde und leckere Alternativen zu herkömmlichen Nudeln aus Weizenmehl wie etwa Vollkorn- oder Dinkelnudeln. Mittlerweile geht der Low-Carb Trend sogar soweit, dass immer häufiger No-Carb Nudeln auf den Markt kommen: beispielsweise Nudeln aus Konjac, Kichererbsen, roten Linsen oder Bohnen. Eine gesunde DIY-Idee: Gemüsenudeln einfach selber machen. Mit einem Spiralschneider kannst du einfach deine eigenen No-Carb Nudeln zaubern: Dafür verarbeitest du zum Beispiel Zucchini, Karotten, Kürbis, Süßkartoffeln, Rote Beete, Weißkohl oder Kohlrabi zu einer Art Nudel, kochst diese auf und genießt sie wie gewohnt mit Salat, geriebenem Parmesan und einer leckeren Pasta-Soße deiner Wahl.

Low Carb Snacks: Tipps und Tricks

Meistens kommt er abends nach dem Essen oder vor dem Fernseher: Der Heißhunger auf Süßes oder Salziges! Und oft können wir ihm trotz unserer guten Vorsätze einfach nicht wiederstehen und greifen zu Schokolade, Gummibärchen und Co. Aber das muss nicht sein! Es gibt es wirklich tolle Low-Carb Snacks, zu denen du im Falle einer Heißhunger-Attacke ohne Reue greifen kannst.

Low-Carb Apfelmus

Herkömmlichem Apfelmus wird meist viel Zucker zugesetzt, weswegen die vermeintlich gesunde Nachspeise überhaupt nicht gesund ist für Kinderzähne. Dafrü gibst du Zitronensaft, Wasser und entkernte Äpfel in einen Topf und lässt das Ganze aufkochen, bis die Äpfe weich sind. Dann pürierst du das Ganze und gibst anstelle des Zuckers einfach Glier-Xylit und Zimt in den Topf lässt das ganze nochmal köcheln. Guten Appetit!

Low Carb Chips

Gemüse und Chips? Hört sich zunächst nach einem Scherz an, aber ist in Wahrheit ein super leckerer Snack, den man ganz schnell selber zaubern kann! Dafür benötigst du nur einen Backofen, leckeres Gemüse und Gewürze. Gemüsechips sind knusprig, lecker und dazu noch gesund: Verwenden lassen sich da unzählige Gemüsesorten von Süßkartoffeln, Rettich, Roter Beete, Möhren, Pastinaken, Zucchini, Wirsing, etc. Zuerst schneidest du das Gemüse deiner Wahl in feine Scheiben und platzierst diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Diese lässt du bei rund 100 Grad mit Umluft etwa 1 Stunde lang trocknen (Wichtig: Kontrolliere deine Chips regelmäßig, sodass sie nicht zu dunkel werden). Sind die Chips fertig getrocknet, kannst du sie mit Salz oder Gewürzen deiner Wahl bestreuen, in Dosen oder Tüten abpacken für den späteren Genuss oder sofort genießen.

Süße Smoothies

Eine gesunde und süße Alternative zu Süßigkeiten. Durch Frucht-Smoothies wird die Lust auf Süßes gestillt und die Sättigung setzt sehr schnell ein.

Nüsse (geringe Mengen)

Natürlich zählen Nüsse zu den gesunden Snack-Alternativen. Aber auch hier gibt es einige Aspekte zu beachten. Da sie einen hohen Fettanteil haben, sollte man sie auch nur in Maßen genießen. Am besten eignen sich naturbelassene Nüsse ohne den hohen Salzanteil.

Low-Carb Eis

Lust auf ein leckeres Früchteeis? Dann greife am besten zu gefrorenen Früchten: Diese kannst du einfach klein mixen, gibst Süßstoff oder natürliche Süßungsmittel hinzu und mischt das ganze mit Naturjoghurt. Einfach erfrischend und super lecker!

Dunkle Schokolade

Wer nicht auf den Schokoladengenuss verzichten möchte, kann auch einfach zur Zartbitter-Schokolade greifen. Dafür eignet sich am besten Schokolade ab 70% Kakaoanteil.

Abnehmen mit Low-Carb: Vorteile und Nachteile

Nachteile einer Low-Carb Ernährung

Bei einer Low-Carb Ernährung werden anstelle der Kohlenhydrate höhere Mengen an Eiweißen und Fetten zu sich genommen, was im extremen Fall zur Belastung der Nieren führen kann. Daher ist es wichtig, die neue Ernährungsweise langsam einzuführen und den Körper besser an den neuen Zustand zu gewöhnen. Nachteile können jedoch überwiegend durch extreme Ernährungsweisen entstehen, weswegen man einfach auf Ausgewogenheit achten sollte. Anfangs könnte man eine Abgeschlagenheit bemerken, was sich aber schon nach kurzer Zeit ändern dürfte. Der größte Nachteil ist wohl der Verzicht auf Fast-Food, alte Gewohnheiten und herkömmliches Weißmehl.

Vorteile einer Low-Carb Ernährung

Bei einer Low-Carb Ernährung beschäftigt man sich intensiv mit Lebensmitteln und erlangt dadurch ein besseres Bewusstsein über die Wirkung dieser im eigenen Körper. Durch einen geringen Anteil von Kohlenhydraten in der Ernährung wird der Blutzuckerspiegel gesenkt und Erkrankungen wie Diabetes vorgebeugt, der Stoffwechsel wird angeregt, die Verdauung verbessert sich, Gewichtsverlust und allgemeines Wohlbefinden kann schnell erzielt werden. Für eine erfolgreiche Low-Carb Diät oder dauerhafte Ernährungsform ist eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sehr wichtig. Denn auch in einer Low-Carb Diät dürfen Kohlenhydrate gegessen werden.

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