Das große Hutformenlexikon – Teil 2

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Verfasst von Stefanie

Letzte Woche haben Sie in unserem großen Hutformenlexikon schon einige Modelle von Hüten kennengelernt. Heute zeigen wir Ihnen fünf weitere Hutformen, die Ihnen bestimmt gefallen werden.

voluminöse Form

Die voluminöse Kopfbedeckung ist aus mehreren tortenstückförmigen Teilen genäht und besitzt meist einen Zierknopf in der Mitte. Im Stirnbereich besitzt die Mütze einen Schirm, weshalb sie der Schieber- bzw. Schildmütze ähnelt. Ist der Schirm wie bei der Schiebermütze vom Stoff überdeckt und damit vernäht, so ist von einem Gatsby Cap (The Great Gatsby) oder Newsboy Cap die Rede.

cloche komplett Kopie

glockenförmige und tief sitzende Form

Seinen Namen hat der Hut von der glockenförmigen Form. Die Kopfbedeckung ist tief sitzend und hat eine nach unten hängende Krempe. Der Glockenhut wird so tief ins Gesicht gezogen, dass die Augen kaum sichtbar sind. Die Krempe kann schmal ausfallen und den Kragen frei lassen oder breit und wellenartig um den Kopf herum fallen. Inzwischen wird der Hut nicht nur aus Filz gefertigt, sondern aus verschiedenen Materialien verarbeitet. Der Glockenhut wird auch als cloche (frz.=Glocke) bezeichnet. Die Kopfbedeckung besitzt zudem ein Zierband, anhand welchem die Absichten der Trägerin abzulesen waren. So standen beispielsweise eine auffällige Schleife für eine flirtbereite Single-Dame und ein fester Knoten für eine vergebene Frau.

Schlapphut Kopie

weicher und lässiger Sommerhut

Der Schlapphut besteht aus biegeweichem Filz mit breiter, flexibel herunterhängender Krempe. Die weiche und lässige Form des Hutes ist vor allem in den Sommermonaten als Freizeitbekleidung sehr beliebt. Zur Zeit des 30-jährigen Krieges gehörte die Kopfbedeckung zur Tracht und wurde als Soldatenhut eingesetzt. Vom Bürgertum wurde er als Freizeitbekleidung oftmals mit hochgeklappter Krempe getragen.

Baskenmuetze fertig Kopie 231x300 - Das große Hutformenlexikon - Teil 2

flache und runde Form

Flache, runde Mütze aus Wolle oder Filz mit einem kurzen Stummel in der Mitte – das ist die Baskenmütze. In Anlehnung an die französische Herkunftsprovinz Béarn wird die Kopfbedeckung auch béret genannt. Den geschichtlichen Hintergrund bildet die Französische Revolution. Während dieser Zeit gelangte die Baske aus dem Baskenland nach Paris. Besonders beliebt ist diese Art der Kopfbedeckung in intellektuellen Kreisen. Barett wird sie genannt, wenn die Baskenmütze zur Berufstracht gehört.

Turban Kopie

kunstvoll gewickelte Form

Der Turban bezeichnet eine kunstvoll gewickelte Kopfbedeckung aus dem alten Orient. Der Turban besteht aus mehreren Stoffstreifen, welche entweder direkt um den Kopf herum gewickelt oder um eine darauf gelegte Kappe gebunden werden. Die Kopfbedeckung ist inzwischen auch in vorgefertigten, vernähten Varianten erhältlich. Der Turban ist vor allem in Indien und einigen arabischen bzw. muslimischen Ländern weit verbreitet.

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