Das große Hutformenlexikon – Teil 1

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Verfasst von Stefanie

Der Hut ist als modisches Accessoire mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Er kann ein Outfit sowohl glamourös, rockig oder auch lässig wirken lassen. Um Ihnen einen Überblick zu geben, haben wir für Sie die verschiedenen Modelle zusammengestellt.

Andalusier Kopie

Der Andalusier: „schlichte und flache Form”

Seinen Namen hat der schlichte Hut von den andalusischen Reitern. Die schwarze Kopfbedeckung gehört nämlich zu deren Tracht. Der steife und flache Filzhut besitzt eine gerade Krempe und Kinnriemen. Er wird auch Caballerohut oder Spanierhut genannt.


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Der Anlasshut: „schmückendes Accessoire”

Wie der Name bereits vermuten lässt, wird der Anlasshut sehr gerne zu feierlichen Anlässen getragen. Der Hut besteht meist aus feinen Stoffen wie Chiffon und Taft oder glänzendem Gewebe in Seidenoptik. Dadurch wirkt er edel und leicht und dient als schmückendes Accessoire. Die Kopfbedeckung ist mit dekorativen Verzierungen versehen und somit ideal für einen besonderen Anlass.

 

bogarthut

Der Humphrey Bogart Hut: „eleganter Filmhut“

Dieser elegante Hut ist vor allem durch Humphrey Bogart bekannt, der diesen Hut in den Hollywood-Filmen der 1940er Jahre trug. Die Krempe ist im Vorderbereich nach unten gebogen und hat charakteristische Dellen im Kopfbereich. Dem Bogarthut ähnelt der Fedora sehr stark. Die Krempe ist auch hier im Vorderbereich nach unten gebogen und besitzt tellerförmige Einbuchtungen zu beiden Seiten der Hutkrone. Der Fedora ist klassisch aus weichem Filz gefertigt.

Melone

Die Melone: „steife und abgerundete Form”

Eine Melone ist ein steifer, abgerundeter Hut mit fester, nach oben gerollter Krempe aus Filzmaterial. Die Kopfbedeckung hat seinen Namen von den Erfindern Thomas und William Bowler. Auch wird er oft als Coke nach seinem ersten Träger bezeichnet. Heute ist der britische Hut vorwiegend im Reitsport anzutreffen.

 

 

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