DESIGNER-Portrait: Christiane Riesinger – Radbekleidung speziell für Damen

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Verfasst von Stefanie

Von Fashion zu Sport und “Von Frau zu Frau”. Die Designerin Christiane Riesinger ist gelernte Schneiderin und studierte Modedesign. Nach Studium und Ausbildung arbeitete sie in bekannten Premium Modelabels. Als überzeugte Bikerin fing sie 2006 branchenfremd in Bad Tölz an, ihre eigene Bikewear-Kollektion zu entwerfen. Sie sagte sich: “Radeln ist toll – aber die dazu passende Klamotte für Damen ist Mangelware”. Alles was es bis dato auf dem Markt gab, war eher für Männer gedacht. Aus diesem Gedanken entstand schliesslich das Label FANFILUCA Bikestyle.

Stefanie von sintre.de wollte darüber mehr erfahren und führte mit der Designerin ein Interview.

Stefanie: Was hat Sie bewogen, vom Bereich “Fashion” in den Sektor “Funktion/Sport” zu wechseln?

Christiane: Ein großer Wechsel hat nicht unbedingt stattgefunden. Ich habe zwar Modedesign studiert und bei Premium Designermarken gearbeitet. Die grundlegende Arbeit des Gestaltens blieb somit unverändert, “Premium” sowie “Design” ist ebenfalls geblieben. Durch meine Leidenschaft zum Sport kam noch die Funktionalität hinzu. Neu war, ein Unternehmen eigenständig aufzubauen.

Stefanie: Was genau ist Ihnen an Ihren Kollektionen wichtig?

Christiane: FANFILUCA Bikestyle erfindet sich Jahr für Jahr neu – und bleibt seinem besonderen Stil doch treu. Farbenfroh, vielfältig und nachhaltig präsentieren sich die jährlich wechselnden Kollektionen. Dabei bieten wir sowohl Herren- als auch Damenmodelle an, haben uns jedoch besonders auf die Frauen spezialisiert. Die Passform, die Wahl der Materialien, das Design und die Entwicklung ist “von Frauen für Frauen”.
Durch die Auswahl von außergewöhnlichen Hightech-Stoffen liegt jedes Trikot leicht und trocken wie eine Feder auf der Haut.
Im Tandem mit einer liebevoll designten – je nach Modell und Wunsch lässigen oder figurbetonten – Schnittführung ergibt sich daraus vor allem eines: Ein gutes Gefühl. Die pfiffigen Details lassen sich manchmal erst auf den 2. Blick entdecken – aber dann werden sie schnell unentbehrlich. So z.B. der patentierte Brillenhalter “Lunettix” oder der gezielte Einsatz des Reflektor-Materials “Safer Tex”: tagsüber ins Design integriert spielt er in Dämmerung und Dunkelheit seine volle Stärke aus und sorgt für hohe Sichtbarkeit und somit Sicherheit on Tour.Freude macht nicht nur der Look, sondern auch die gute Öko-Bilanz meines Labels: Umweltfreundlich gefertigte Materialien, alle “Made in Europe”, heben sich spürbar vom vorherrschenden China-Trend ab, ergeben kurze Transportwege – und ein gutes Gewissen.

Stefanie: Fertigen/nähen Sie selbst?

Christiane: Als gelernte Damenschneiderin nähe ich auch selbst – für private Zwecke.
Die FANFILUCA Kollektionen sind mittlerweile so groß, dass wir mit einem Produktionspartner in Italien zusammenarbeiten.

Stefanie: Haben Sie ein Lieblingsteil aus ihrer Kollektion?

Christiane: Ja, sehr viele…da wäre z.B. das Modell Graze – ich kann es zu beinahe jeder Tages-und Nachtzeit tragen, so universell und angenehm ist es. Auf dem Rennrad liebe ich die enge Radhose “Streetfighter”, die mit ihrem Komfort-Bund und der Passform wie eine 2. Haut anliegt. Dazu das Trikot Flick Flagg in Jeans-Optik. Darin fühle ich mich super angezogen. Mir gefällt das “besondere Etwas”.
Beim Mountainbiken geht nichts ohne die Bikeshort “Mega Valanche” – auch hierin fühle ich mich super, weil die Passform, der Tragekomfort und die Farbgebung einfach stimmen. Dazu ein legeres Shirt und die wind- und wasserdichte Jacke “Jackover Lady” – viele kennen mich gar nicht anders…

Stefanie: Was ist Ihre Inspiration?

Christiane: Die Mode, der Zeitgeist, Formen, Farben, Kunst… es kommt viel zusammen.

Stefanie: Wie lange hat es gedauert, die erste Kollektion zu entwerfen? Von der Zeichnung bis zur Auslieferung?

Christiane: Bis eine neue Kollektion in den Sportfachgeschäften hängt, sind ab der ersten Zeichnung in der Regel 1 1/4 Jahre vergangen. Dazwischen passiert allerdings noch eine Menge mehr als Gestaltung – die Kollektion will ja auch verkauft werden.

Stefanie: Verfolgen Sie eine bestimmte Philosophie?

Christiane: FANFILUCA ist eine junge, engagierte Radsport-Marke, die Funktionalität, beste Qualität und außergewöhnliches Design in sich vereint. Konzipiert und hergestellt von Menschen, die den Radsport nicht nur aus der Theorie und Büchern kennen, sondern ihn mit größter Leidenschaft betreiben und leben.

Stefanie: Woher stammt der Name “fanfiluca”?

Christiane: FANFILUCA ist frei erfunden. Doch neben der Tatsache, dass FANFILUCA ein Name voller Energie und Frische ist, klingt er wundervoll nach einem der ganz großen Radsportländer der Welt – Italien.
FAN steht für die Begeisterung, die Leidenschaft, die Ambition und das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters von FANFILUCA – kurz: für den Spass an diesem schönen Sport. FILO ist das italienische Wort für Faden und steht für beste Materialien und herausragende Qualität unserer Sportbekleidung.
Der Schlussakkord “CA” rundet das ganze Konzept ab und ist das Tüpfelchen auf dem “i” als Synonym für das Besondere dieser kleinen Marke im großen Dschungel der Sportbekleidungshersteller.


www.fanfiluca.de

FANFILUCA gibt es mittlerweile bei rund 50 Händlern
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Fotos: Stefan Eisend/FANFILUCA

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