Haaröle – Welches passt zu Ihrem Haar?

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Verfasst von Steven

Im Sommer werden unsere Haare oftmals sehr strapaziert. Die starke Sonne, häufiges Waschen und Salz- oder Chlorwasser setzen unseren Haaren zu. Damit Sie ihren nahenden Urlaub in vollen Zügen und mit schönen Haaren genießen können, sollten Sie Haaröl ausprobieren, um die Schönheit ihres Haares zu erhalten. Wir verraten Ihnen wie Sie das passende Öl für ihren Haartyp finden.

Das richtige Haaröl für sich zu finden, ist nicht immer leicht, da sich Haare in ihrer Struktur unterscheiden. Sie sollten deswegen den Porositätsgrad ihres Haares kennen. Dazu machen Sie einen einfachen Test. Teilen Sie dazu ein oder mehrere Haare ab und gleiten Sie mit Daumen und Zeigefinger am Schaft des Haares von der Spitze zum Ansatz entlang. Je nachdem wie glatt oder rau ihr Haar ist brauchen Sie unterschiedliche Haaröle. Doch welches Öl passt zu ihrem Haar?

Grade der Porosität und deren Pflege

Weisen ihre Haare eine hohe Porosität auf, dann stehen die Haarschuppen ab. Feuchtigkeit wird dadurch zwar schnell aufgenommen, geht aber auch leicht wieder verloren. Ihre Haare sind rau, trocken und stumpf. Dieser Grad der Porosität kann bei strapazierten/kaputten Haaren vorkommen, aber auch bei gesunden Locken. Hier helfen: Haaröle mit viel Proteinen (z.B. Ei, Milch-, Weizen- und Seidenproteinen), Weichmachern (z.B. Fettalkohole oder Butter) und mehrfach ungesättigten Ölen (z.B. Traubenkern-, Hanf- und Leinöl).

Sollten ihre Haarschuppen nicht eng übereinanderliegen und auch nicht weit geöffnet sein, dann haben sie eine mittlere/normale Porosität. Diese Haare fühlen sich beim Test leicht rau an und sind relativ widerstandsfähig und elastisch. Bei Haaren dieses Grades müssen Sie bei der Pflege nicht viel beachten und sollten lediglich bei Haarölen mit Silikonen vorsichtig sein.

Wenn ihre Haare eine geschlossene Schuppenschicht aufweisen, kann Feuchtigkeit und Pflege nur schwer eindringen. Die Haare sind glasig und glatt. Ist dies bei ihnen der Fall, dann haben Sie eine niedrige/geringe Haar-Porosität. Färben gelingt bei solchen Haaren nur schwer, dafür sind sie geschmeidig, glänzend und resistent gegen äußere Schäden. Hier helfen: Haaröle mit Humektantien (z.B. Aloe Vera, Glycerin, Honig und Pantheol) und gesättigte Öle (z.B. Babasu-, Kokos- und Olivenöl).

Bei langen Haaren kann es vorkommen, dass eine ungleichmäßige/gemischte Porosität vorliegt. Beispielsweise können trockene und strapazierte Spitzen eine hohe Porosität haben, während ihr restliches Haar eine normale oder niedrige Porosität hat. Hier bietet es sich an mit verschiedenen Ölen zu arbeiten und die einzelnen Zonen der Haare individuell zu pflegen.

Tipps in Bezug auf die Pflege mit Haaröl

Bei der Anwendung von Haaröl ist auch Vorsicht geboten, da eine Überdosierung schnell zu fettigem und strähnigem Haar führen kann. Für schulterlanges Haar sind normalerweise zwei Tropfen Haaröl ausreichend. Verreiben Sie es in den Händen und wärmen Sie es so auf Körpertemperatur auf. Danach lässt es sich leicht im Haar verteilen.

1 Kommentar

  • Sehr schöner Beitrag zum Thema der Haaröle!
    Vielen Dank für die Tips mit den unterschiedlichen Porösitäten 🙂
    Denke das sind sich viele gar nicht bewusst, hoffe du erreichst damit eine Menge Menschen, denen du sehr damit helfen wirst!

    Liebe Grüße Tina

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