Hummus selber machen – so einfach geht‘s

Hummus selber machen
Verfasst von Sintre Redaktion

Hummus selber machen? Ja, unbedingt! Denn selbstgemachter Hummus ist fluffiger, cremiger, würziger als gekaufter Hummus. Mittlerweile hat sich der orientalische Brotaufstrich auch hier in Europa als beliebter Aufstrich in den Supermarkt-Regalen etabliert. Die leckere Proteinquelle mit herzhaft-würzigem Geschmack lässt sich in nur 5 Minuten mit wenigen Zutaten zaubern (Kichererbsen, Olivenöl, Tahini und Gewürze). Wir zeigen dir in einer Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du Hummus ganz individuell nach eigenem Geschmack zubereiten kannst.

Hummus selber machen: Zutaten

  • Eine Dose vorgekochte Kichererbsen
  • 120g Tahini: Dünnflüssiger, ungesalzener Sesammus aus 100 % Sesam (nur bei Belieben)
  • 2 EL Kichererbsenwasser (wenn vorhanden) oder 2 EL klares Wasser
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Zitronensaft (von bis zu 2 Zitronen)
  • Gewürze nach Belieben (Salz, Pfeffer, Chilipulver, Muskatnuss, etc.)

Hummus selber machen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Schritt 1: Zutaten vorbereiten

Zuerst lässt du die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen – unbedingt das Erbsenwasser auffangen – und in eine Schüssel geben. Einen Teil des Kichererbsenwassers brauchst du für dein Rezept. Ein paar Kichererbsen als Deko-Topping für deinen fertigen Hummus beiseite legen. Danach den Knoblauch schälen und fein hacken und den Saft der Zitronen auspressen. Tipp: Aus dem Rest des Kichererbsenwassers lässt sich veganer Eischnee schlagen.

Schritt 2: Zutaten mixen

Nun gibst du den Zitronensaft und den Knoblauch in den Standmixer (oder in eine Schüssel mit Stabmixer) und mixt diese mit 120g Tahini zu einem glatten Gemisch. Langsam das Wasser/Kichererbsenwasser und danach die Kichererbsen mit dem Olivenöl, den Gewürzen und dem Kreuzkümmel hinzugeben und zu einer cremigen Masse verrühren.

Schritt 3: Hummus verfeinern

Fast geschafft! Jetzt ist dein Geschmack gefragt: Ist der Hummus nicht cremig genug, kannst du etwas Olivenöl oder Wasser hinzugeben. Den fertigen Hummus mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und auf einem Knäckebrot oder Vollkornwrap genießen!

Den Hummus kannst du bei größerer Menge in saubere Schraubgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Der Hummus ist rund 5 Tage haltbar, lässt sich aber auch problemlos einfrieren.

Hummus selber machen: Weitere Rezept-Vorschläge

Der herzhaft-würzige Brotaufstrich lässt sich auch noch in vielen anderen Varianten und Geschmacksrichtungen zaubern. Die Grundlage hierbei ist der gängige Hummus:

Tomate-Paprika Hummus: Bei dieser Variante schnippelst du sechs getrocknete Tomaten, eine halbe Paprika und je nach Geschmack ein Stückchen Chili fein und rührst die Zutaten unter das fein pürierte Hummus-Gemisch. Danach noch mit Paprikapulver oder Sesam bestreuen und fertig!

Kürbis Hummus: Ein MUSS für alle Kürbisfans: Den Kürbis in Scheiben schneiden, auf das Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln und bei rund 200 Grad 30 Minuten lang schmoren lassen. Den abgekühlten Kürbis mit den Kichererbsen, Zaatar (orientalische Gewürzmischung), bei Belieben Tahini in den Mixer geben und zu einer cremigen Paste verrühren.

Karotten Hummus: 2-3 Karotten schälen, in Scheiben schneiden und in einer Pfanne erhitzen und würzen. Die abgekühlten Karotten mit Kichererbsen und Tahini in den Mixer geben. Die Paste fein  abschmecken mit frischen Kräutern aus dem eigenen Garten, Salz, Pfeffer und Paprikapulver – guten Appetit!

Sesammus selber machen: So geht’s

Auch Tahini lässt sich ganz schnell und einfach selber machen. Dafür benötigst du nur drei Zutaten:

  • 300g Sesamkörner
  • 40-60g Oliven- oder Sesamöl
  • eine Prise Salz

Sesammus Schritt-für Schritt selber machen

  1. Zuerst röstest du die Sesamkörner in einer Pfanne leicht an und lässt sie anschließend abkühlen.
  2. Danach gibst du sie in einen Mixer und mixt sie auf höchster Stufe zu einer Masse. Diese schiebst du mit einem Löffel wieder nach untern ans Mixermesser.
  3. Den zweiten Schritt so oft wiederholen, bis eine cremige Masse entsteht. Bei einem weniger leistungsstarken Mixer einfach Öl hinzufügen und nach Belieben würzen.

Tipp: Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist unnötig – das Mus hält sich in einer Speisekammer nahezu unbegrenzt.

Kurz gesagt: Hummus geht immer! Als Beilage zum Festmahl, als herzhaft-würzig und orientalischer Brotaufstrich oder als leckerer Dip für Gemüseschnitten. Kennst du noch andere leckere Hummus-Varianten? Erzähle uns gerne in den Kommentaren von deinen Rezeptideen, dein Sintre-Team.

Hinterlasse einen Kommentar