Intermittierendes Fasten: Gesund abnehmen

Verfasst von Sintre Redaktion

Gesund abnehmen und das neu erreichte Körpergewicht halten? Das ist möglich durch eine Ernährungsform, welche momentan in aller Munde ist: Intermittierendes Fasten oder auch Intervallfasten. Die beliebte Methode soll positive Auswirkungen auf Haut, Haare, Gewicht und innere Organe haben. Und nicht nur das: Auch bei Diabetis und Krebstherapien scheint die spezielle Ernährungsform unterstützend zu wirken. Was Intermittierendes Fasten genau ist, welche Methoden es gibt und wie du diese erfolgreich umsetzen kannst, erfährst du hier in unserem Beitrag – viel Spaß beim Lesen!

Intermittierendes Fasten: Was ist das?

Intermittierendes Fasten oder Intervallfasten ist, wie der Name schon sagt, eine Fastenmethode oder Ernährungsform, bei welcher sich die Phasen des Essens und die Phasen des Fastens in bestimmten Intervallen abwechseln. Bei dieser Ernährungsform kommt es auf den Rhythmus an.

4 Methoden für Intervallfasten

16:8 Methode

Bei der 16:8 Methode darf man 8 Stunden lang essen, was das Herz begehrt und muss daraufhin 16 Stunden lang fasten. Das Fasten-Intervall legt man am besten auf die Nachtstunden, denn während des Schlafens fällt einem der Verzicht auf Nahrung leichter. Wenn du beispielsweise um 12 Uhr zu essen beginnst, dauert die Essens-Phase bis 20 Uhr an. Von da an heißt es dann wieder, 16 Stunden lang auf Nahrung zu verzichten, sodass der Körper sich selbst reinigen und regenerieren kann. Wenn du nicht auf dein Frühstück verzichten möchtest, verschiebst du die Intervalle einfach nach vorne und nimmst gegen Spätnachmittag die letzte Mahlzeit zu dir. Wichtig ist, dass die 16 Stunden Fastenzeit eingehalten werden.

5:2 Methode

Bei der 5:2 Methode darf man  innerhalb einer Woche 5 Tage lang ganz normal essen. 2 Tage pro Woche dürfen Frauen dann ca. 500 kcal und Männer ca. 600 kcal zu sich nehmen. Zwischen den beiden Fasten-Tagen sollten aber Tage liegen, an denen man normal essen kann.

2:24 Methode

Diese Methode schreibt vor, dass man zweimal pro Woche 24 Stunden lang fasten soll. Das Fasten-Intervall legt man wie bei der 16:8 Methode am besten auf den Spätabend und die Nacht, sodass wieder die Schlafstunden miteingezählt werden. So vergeht die Fasten-Phase schneller und man quält sich nicht herum mit knurrendem Magen.

Alternierendes Fasten

Bei dieser Methode finden normale Essens- und Fastentage im Wechsel statt. An den Tagen zwischen den Fastentagen ist Essen in einem Zeitraum von bis zu zwölf Stunden erlaubt. Wichtig an den Fastentagen: Ganz viel Wasser trinken!

Was bringt Intermittierendes Fasten?

  • Die Fettverbrennung wird angekurbelt und der Stoffwechsel angeregt.
  • Energie, die eigentlich für die Verdauung verwendet wird, kann jetzt für andere Prozesse genutzt werden: Die Folgen sind hohe Leistungsfähigkeit, gute Laune, gesteigerte Aktivität und Kreativität.
  • In Kombination mit gesunder Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist Intervallfasten eine sehr gute Methode, um abzunehmen.
  • Körpereigene Müllabfuhr wird aktiviert und Körperzellen werden in der Fasten-Phase entgiftet und regeneriert.
  • Blutdruck und Cholesterinwerte werden reguliert.
  • Positiver Effekt auf die Haut (Entgiftung) und Anti-Aging Effekt.
  • Unterstützt den Körper bei chronischen Erkrankungen oder Diabetes.

Für wen ist Intermittierendes Fasten geeignet?

Die 16:8 und die 2:24 Methoden eignen sich perfekt für volle Terminpläne. Wenn du an nur wenigen Tagen der Woche beschäftigt bist, ist die 5:2 Methode die bessere Wahl, da dir das Fasten leichter fällt, wenn du eine Beschäftigung hast. Intervallfasten ist beinahe für jedermann geeignet. Ausgenommen sind Schwangere, Stillende, Kinder und Menschen mit Essstörungen.

Tipps für eine gesunde Ernährung

Wenn man durch Intervallfasten Gewicht reduzieren möchte, können folgende Lebensmittel in der richtigen Dosierung besonders hilfreich sein:

  • Viel frisches Obst und Gemüse
  • Chiasamen oder Leinsamen
  • Gesunde Fette wie Avocado oder Oliven
  • Nüsse und Trockenobst als gesunder Snack
  • Eiweiß- und balasststoffreiche Lebensmittel
  • Schwarzer, ungesüßter Kaffee oder ungesüßte Tees
  • Stilles Leitungswasser mit Zitrone
  • Einmal in der Woche Fisch
  • Vollkorn- oder Eiweißbrot
  • Dinkelmehl statt Weizenmehl beim Backen
  • Vor der ersten Mahlzeit am Morgen rund 2 Liter Wasser in kleinen Mengen zu sich nehmen, sodass der Organismus in der Fasten-Phase unterstützt wird und die besten Ergebnisse erzielt werden können. 

Intermittierendes Fasten: 4 Tipps für einen guten Start

Fasten ist nicht einfach, besonders für diejenigen, die sich zum ersten Mal heranwagen. Wir haben 4 Tipps für einen guten Start mit Intervallfasten, die dir den Einstieg erleichtern werden. Wichtig ist, dass du deinem Körper in den Fasten-Phasen nichts hinzuführst, was verdaut werden muss. Denn sobald man einen Milchkaffee oder eine andere Kleinigkeit zu sich nimmt, konzentriert sich dein Körper nur noch auf die aufwändige Verdauungsarbeit. 

Tipp #1: Langsam starten

Beim Intervallfasten geht es nicht darum, dass du von heute auf morgen deinen Essens-Rythmus umstellst, sondern deinen Körper mit der Zeit an die Fasten-Phasen gewöhnst. Wenn dir der Einstieg sehr schwer fällt, kannst du vorerst beispielsweise mit einem 13-stündigen Fasten-Rhythmus starten und mit der Zeit auf 16 Stunden erhöhen. Gleiches gilt auch bei den anderen Fasten-Methoden.

Tipp #2: Normale Portionen

Die Portionen in den Essens-Phasen sollten normal groß sein. Du solltest es auf keinen Fall übertreiben, wenn du beim Fasten Erfolg haben möchtest.

Tipp #3: Ausreichend trinken

Ganz wichtig ist die Flüssigkeitszufuhr für deinen Körper. Wenn stilles Wasser auf Dauer zu eintönig ist, probiere es mit ungesüßtem Tee oder schwarzem Kaffee.

Tipp #4: Bewegung

Einer der Hauptgründe für Heißhunger ist Stress! Diesen gilt es abzubauen durch regelmäßige Bewegung. Zum intermittierenden Fasten lassen sich tolle Sportübungen ergänzen. Spaziergänge oder Radtouren an der frischen Luft machen gute Laune und lenken ab vom Hungergefühl. Hat man sich erstmal an die neue Routine gewöhnt, fällt einem das Warten auf die Essens-Phase auch viel leichter!

Intermittierendes Fasten ist genau das Richtige für dich? Erzähle uns gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen! Für all diejenigen, die nicht so gerne auf Essens-Phasen warten möchten, gibt es unzählige andere, effektive Entgiftungs-Methoden, die deinen Körper bei der Regeneration und Reinigung unterstützen. Wir wünschen viel Kraft und Geduld beim Ausprobieren – Dein Sintre-Team!

Wichtiger Hinweis: Bitte beachte, dass es sich bei unseren Tipps zum Intermittierenden Fasten um allgemeine Hinweise handelt. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder Bedenken empfehlen wir, zuerst einen Arzt aufzusuchen und übernehmen keinerlei medizinische Haftung.

Hinterlasse einen Kommentar