Sommerschuhe – Von Ballerinas bis Zehentrenner

Verfasst von Heiko

Schuhe kann Frau niemals genug haben! So ist es auch mit Sandalen und anderen sommerlichen Schuhen, die jeder Frau einen hübschen Fuß zaubern und luftige Outfits mit Kleidern, Hosen und Röcken perfekt ergänzen. Bei der Anzahl an Schuharten – offenen, geschlossenen, mit Riemchen, ohne Riemchen – verliert man jedoch leicht mal den Überblick. Hier stellen wir Dir die schönsten Schuhtypen für den Sommer vor und geben Dir Tipps wozu du die Schuhe jeweils kombinieren kannst. Los geht’s!

Ballerinas

Woher der Name der hübschen flachen Alleskönner kommt, liegt wohl auf der Hand. Typische Merkmale für Ballerinas sind eine flache Sohle, eine runde Spitze (die sogenannte Babydoll-Form), und dass Du ohne Umstände in sie hineinschlüpfen kannst. Das Beste an diesen Sommerschuhen ist, dass du sie zu fast allem tragen kannst: Sowohl Jeans, Röcke, Kleider, kurze Hosen als auch Leggings werden durch die hübschen Sommertreter aufgepeppt. Aber Vorsicht, Stilfalle! Lasse die Socken in den Ballerinas lieber weg und greife zu Füßlingen, die nicht bis zu den Knöcheln gehen! Dadurch bist Du nicht barfuß in den Schuhen und siehst trotzdem top gestylt aus.

 

Espadrilles

Dieses Jahr voll im Trend sind Espadrilles, manchmal auch Espandrillos genannt. Sie fallen unter die Kategorie der Leinenschuhe, was bedeutet, dass sie in der Regel aus Leinen oder Baumwolle gefertigt sind. Es gibt inzwischen aber auch Modelle, die aus Kunstleder bestehen. Charakteristisch für diesen Sommerschuh ist auch die Sohle aus geknüpften Pflanzenfasern wie Flachs oder Hanf. Sie sind deshalb praktisch, da Du einfach nur hineinschlüpfen musst, eine Schnürung wirst Du bei den ursprünglich aus Spanien stammenden Schuhen nie finden. Kombinierst Du sie zu ¾-Jeans, Kleidern, Röcken oder auch kürzeren Hosen, machst Du alles richtig!

Keilabsatzschuhe/Wedges

Wer bei Wedges an Kartoffelspalten denkt, hat falsch gedacht. Hier sind unsere dritten Sommerschuhe gemeint, die Keilabsatzschuhe. Wie der Name schon erahnen lässt, ist charakteristisch für diesen Sommerschuh, dass er einen Keilabsatz hat, also keine Lücke zwischen Fußballen und Absatz besteht. Wedges wurden erstmals 1936 von dem Designer Ferragomo salontauglich gemacht und waren anfangs nicht sonderlich beliebt. Später erkannte man jedoch, dass sie gleichzeitig stabil und elegant sein können und besonders große Frauen trugen sie mit Vorliebe. Sie können diese Schuhe am ehesten tragen, da sie aufgrund ihres Absatzes an kleineren Frauen schnell klobig wirken. Kombiniert mit Röhrenjeans, Röcken oder auch zur Marlene-Hose sind Keilabsatzschuhe ein echter Blickfang!

Knöchelsandaletten

Dieser absolute Sommerklassiker darf in keinem Schrank fehlen! Danks ihres offenen Schnitts ist die Knöchelsandale, auch Schaftsandalette genannt, der perfekte Begleiter durch Deinen Sommer. In verschiedensten Farben und Formen verschönert sie jedes Sommeroutfit und zaubert schöne Füße. Mit hübschen Riemchen und Verzierungen wirkt die Sandale sehr feminin und passt sowohl zu Röcken und Kleidern als auch zu langen und kurzen Hosen. Mit der richtigen Kombi können die Sandaletten Deine Beine optisch verlängern. Dafür empfehlen wir Dir dunkle und filigrane Modelle. Ein kleiner Tipp: Lackierte Zehennägel sorgen für farbliche Akzente und ergänzen die hübschen Sommerschuhe perfekt.

Mary Janes (Spangenschuhe)

Sicherlich hast auch Du Mary Janes im Schuhschrank, wusstest es bloß nicht! Die femininen Spangenschuhe haben eine lange Tradition: Erstmals wurden sie im New York der 60er Jahre so bezeichnet und haben sich seitdem stetig weiterentwickelt. Ursprünglich waren Mary Janes an der Vorderkappe rund, besaßen keinen Absatz und das Material bestand aus Lackleder. Typisch für sie ist der Riemen, der quer über den Fußrücken verläuft und an der Außenseite des Schuhs festgemacht wird. Inzwischen gibt es sie sowohl mit Absatz als auch in Kunst- oder normalem Leder. Die femininen Spangenschuhe passen gut zu kürzeren Röcken und Jeanshosen. Zu wadenlangen Röcken sehen die Mary Janes jedoch schnell unvorteilhaft aus, denn sie verkürzen optisch die Beine.

Slipper

Slipper sind stark mit den Zehentrennern verwandt. Einziger Unterschied: Die Zehen bleiben zusammen! Slipper gibt es in allen möglichen Varianten: Mit Pailetten, Lack-Optik, aus Stoff oder aus (Kunst)Leder. Praktisch und stylisch zugleich schmeicheln sie fast jedem Outfit. Besonders zu Jeans sehen sie einfach toll aus. Sie sind die idealen Sommerschuhe, da sie hinten offen sind und je nach Modell sogar vorne für Zehenfreiheit sorgen. Je nach Dicke der Sohle sind Slipper eher elegant oder leger und eignen sich sogar als Hausschuhe. Die elegantere Variante der Slipper sind Dianetten, die sogar Absatz haben können oder als Zehentrenner eine gute Figur machen. Wichtig auch hier: Bei offenen Modellen auf Deine Pediküre achten – aber wer tut das nicht im Sommer?

Zehentrenner

Zehentrenner sind derzeit total im Trend. Die praktischen und bequemen Alleskönner haben keinen Absatz und sind deshalb für legere Freizeitoutfits die Schuhe der Wahl. Einfach zum Hineinschlüpfen sind sie praktisch und unkompliziert. Es gibt sie inzwischen in den verschiedensten Materialien wie (Kunst)Leder oder Kunststoff. Charakteristisch für diese luftigen Sommertreter ist der Zehensteg, der die einzige Befestigung zwischen den Zehen darstellt. Egal, ob zu Jeans und T-Shirt oder zu Rock oder Kleid – Zehentrenner lassen sich zu fast allem kombinieren und sind die perfekten Sommerschuhe, da Strümpfe hier ohnehin unpraktisch wären.

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