Statische Aufladung: So verhinderst du, dass deine Kleidung an dir klebt

Tipps gegen statisch aufgeladene Kleidung
Verfasst von Andrea

Wer kennt es nicht – man möchte den neuen Pullover anziehen, aber sobald er auf der Haut liegt, klebt er an dir. Berührt man dann jemand anderen, kriegen beide einen Stromschlag. Statisch aufgeladene Kleidung ist unangenehm und landet dann ganz schnell in der hintersten Ecke des Schranks. Damit du deine Klamotten nach wie vor anziehen kannst, ohne dass sie an dir kleben, habe ich ein paar Tipps, wie du die statische Aufladung vermeiden kannst.

Gründe für statisch aufgeladene Kleidung

Das Prinzip, das hinter dem der Elektrizität in den Klamotten steckt, ist einfach nur Physik. Durch Reibung oder Trockenheit – die entsteht momentan schnell durch die Heizungsluft  – lädt sich ein Teil elektrisch auf. Die Klamotten kleben unangenehm auf deiner Haut. Berührst du dann etwas mit weniger Aufladung, entlädst du dich mit einem kleinen Stromschlag. Das lässt sich mit ein paar Tricks aber vermeiden.

Statische Aufladung vermeiden: Tipps und Tricks

Der warme Pullover muss nicht aus dem Schrank verbannt werden. Mit diesen einfachen Tipps verhinderst du, dass statisch aufgeladene Kleidung auf der Haut klebt oder dir die Haare zu Berge stehen lässt.

Du kannst dir extra Anti-Statik-Spray besorgen – das ist allerdings relativ teuer. Und warum viel Geld für wenig Produkt ausgeben, wenn es auch mit einfachen Tricks geht?

Tipp 1: Sicherheitsnadel in der Kleidung

Um statische Aufladung zu vermeiden, kannst du eine kleine Sicherheitsnadel am Kleidungsstück anbringen. Sie leitet die Elektrizität ab. Außerdem fällt sie kaum auf, wenn du sie an einem Saum oder auf der Innenseite des Kleidungstücks befestigt. Schon ist der Pullover nicht mehr aufgeladen und du kannst ihn wieder beruhigt tragen.

Tipp 2: Haarspray gegen statisch aufgeladene Kleidung

Wenn die Haare in alle Richtungen abstehen, dann greifen wir zum Haarspray. Das gleiche funktioniert auch bei statischer Aufladung in den Klamotten. Allerdings sind hier ein paar Dinge zu beachten: zum einen solltest du darauf achten, dass du beim Sprühen genug Abstand zum Kleidungsstück hast, sonst können ein unschöner Film oder Flecken zurückbleiben. Außerdem solltest du das Haarspray erst kurz vor Verlassen der Wohnung aufsprühen, damit die Wirkung so lange wie möglich hält. Denn irgendwann verflüchtigt sich das Haarspray wieder und die Aufladung ist zurück.

Tipp 3: Auf Ledersohlen setzen

Der neue Pullover passt perfekt zu den Sneakern, aber er klebt dir auf der Haut? Dann tausche deine Schuhe aus. Gummisohlen begünstigen die statische Aufladung und können dafür sorgen, dass du einen Stromschlag kriegst. Ich würde dir raten, zu Ledersohlen zu greifen. Diese leiten ebenfalls die Elektrizität ab.

Tipp 4: Bodylotion benutzen

Die Bluse klebt unangenehm am Körper? Dann könnte schon ein Klecks Bodylotion Abhilfe schaffen. Dadurch befeuchtest du deine Haut und die Kleidung kann nicht auf deiner Haut kleben. Das geht nicht nur auf Haut – auf der Strumpfhose hilft eine dünne Schicht Bodylotion, und dein Kleid hängt nicht mehr an deinen Beinen wie eine zweite Haut.

Tipp 5: Kleiderbügel aus Metall

Um die statische Aufladung schnell zu beheben, brauchst du nur einen Kleiderbügel aus Draht. Es reicht leider nicht, das Kleidungsstück auf einem Drahtbügel zu lagern. Vor dem Anziehen solltest du den Bügel einmal durch den Pullover oder die Bluse ziehen. Wie schon bei der Sicherheitsnadel wird auch hier die Elektrizität abgeleitet und du kannst dein Kleidungsstück problemlos tragen.

Tipp 6: Statisch aufgeladene Kleidung richtig waschen

Du kannst die Aufladung von Klamotten schon beim Waschen bremsen. Zum Beispiel mit einem Weichspüler, aber auch mit etwas herkömmlicher Backsoda. Diese einfach vor dem Waschen über das Kleidungsstück, das sich auflädt, streuen und ab damit in die Waschmaschine. Wenn möglich, solltest du deine statisch aufgeladene Kleidung auch an der Luft trocknen. Die Elektrizität entsteht häufig durch das vollständige Trocknen mit Hitze, wie zum Beispiel im Trockner. Deswegen trocknest du Kleidungsstücke, die zu statischer Aufladung neigen, am besten an der Luft.

Statisch aufgeladene Kleidung vermeiden: Augen auf beim Klamottenkauf!

Möchtest du die statische Aufladung von vornherein vermeiden, solltest du das Kleidungsstück schon vor dem Kauf unter die Lupe nehmen. Synthetische Fasern wie Polyester oder Acryl sind sehr anfällig für statische Aufladung. Möchtest du beim Tragen deines neuen Pullovers keinen kleinen Stromschlag bekommen, setzt du also lieber auf natürliche Fasern.

Befolgst du diese Tipps, kommst du auch ohne Stromschläge, klebende Pullis und zu Berge stehende Haare durch den Winter. Hast du noch einen Trick, wie man statisch aufgeladene Kleidung verhindern kann? Dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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