Denim-Stoff

Denim: das Textil

Forever in Blue Jeans” – das sang schon 1978 Neil Diamond. Und auch heute ist kaum ein anderes Kleidungsstück so allgegenwärtig wie die Jeans. Kaum ein Stoff so beliebt und unverzichtbar wie Denim. Denim war, Denim ist und Denim bleibt unser blaues Modewunder!

1. Was ist Denim für ein Stoff?

Jeder kennt ihn und fast jeder trägt ihn – den Denim Stoff! Aber was ist Denim eigentlich genau? Ist Denim Stoff das gleiche wie Jeans Stoff? Welche Farbe hat Denim? Ist Denim immer Blau? Was macht die Jeans blau? Gibt es verschiedene Denim Arten? Fragen über Fragen. Und wir werden hier versuchen einige davon zu beantworten und etwas Klarheit in das Thema Denim und Jeans zu bringen. 
Der Name Denim leitet sich von dem französischen Begriff Serge de Nîmes ab. So wurde ein robuster und strapazierfähiger Stoff aus Baumwoll- oder Hanffasern bezeichnet, der zuerst in der Stadt Nîmes hergestellt wurde. 

2. Die besonderen Eigenschaften von Denim

Was macht Denim Stoffe eigentlich so besonders? Wieso sind sie aus der heutigen Mode eigentlich nicht mehr wegzudenken?  
Denim vereint viele praktische Eigenschaften:

Diese Stoffe sind von jeher robust, langlebig und strapazierfähig. Kein Wunder also, dass Denim zuerst für Arbeitskleidung zum Einsatz kam und erst später den Weg in die Mode fand.

Dank neuer Material-Mischungen und moderner Interpretationen kann Denim heute auch dehnbar (Stretch-Denim) und weich sein.

Außerdem beeindruckt Denim dadurch, dass er perfekt geeignet für verschiedene Waschungen, Farben, Used-Looks, Destroyed-Looks und vieles mehr ist.

3. Der Denim Look: Denim stilvoll kombinieren

Was ist der Denim Look? Und gibt es eigentlich DEN EINEN Denim Look! Ganz klar: NEIN! Denn eins gleich mal vorab: Denim geht eigentlich fast immer und zu fast allem. Der ideale Stoff für verschiedenste Kombinationen und Outfits. Erlaubt ist was gefällt!

Denim Look für Büro und Co. 
Jeans im Büro? Geht das denn? Auch wenn es vor einigen Jahren noch undenkbar war, sind Jeans und Denim Looks längst auch in den Büros dieser Welt angekommenGerade in kreativen Berufen, wie Werbeagenturen oder Zeitschriften-Redaktionen sind Jeans mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Aber auch in klassischeren Berufszweigen wie Banken, Versicherungen oder Ämtern hat Denim mittlerweile Einzug gehalten. Eine gepflegte Jeans zum schicken Blazer, ein Hosenanzug in Jeans-Optik oder ein Jeansrock zur feinen Bluse – das sind gern gesehene Outfits.  Ein paar kleine Tricks sollten aber schon beachtet werden:  

  • Auf extreme Waschungen und Used-Looks lieber verzichten. Das sieht schnell zu lässig oder gar ungepflegt fürs Büro aus. 
  • Denim mit eleganten Kleidungsstücken wie Blazern oder Seidenblusen kombinieren. So entsteht ein spannender Stilbruch und es wirkt trotzdem gepflegt. 
  • Die Kleidung immer dem Anlass anpassen: Zum wichtigen Pressetermin mit dem Großanleger oder zum Vorstellungsgespräch ist die Jeans wahrscheinlich weniger gut geeignet, als zum Teamtag mit den Kollegen oder zum Bürotag ohne Kundenkontakt. 
  • Sonst trägt keiner Jeans im Büro? Dann im Zweifelsfall einfach mal beim Chef nachfragen, ob es ok wäre in Jeans zu erscheinen. 

Modisch-femininer Denim Look 
Können Jeans überhaupt feminin? Na klar! Eine tolle Kombi-Möglichkeit ist z. B. eine kurze Jeansjacke zum Flatterkleid oder zum Chiffon-Rock. Das gibt edlen Kleidungsstücken eine coole Note. Perfekt für den Café-Besuch mit der besten Freundin. Und abends zum Date wird die Jeansjacke einfach weggelassen. 
Wer es sexy und figurbetont mag, kann auch eine hautenge Skinny Jeans zu einer raffinierten Rüschenbluse oder einem leicht transparenten Spitzenshirt kombinieren. High Heels dazu und fertig ist ein aufregender Look mit Kompliment-Garantie. 
Und auch besondere Details wie kleine Rüschen, Glitzersteinchen, Stickereien oder Spitzen-Applikationen verleihen Jeans den femininen Look. 

Lässiger Denim Look 
Lässige Freizeitmode ohne Denim? Undenkbar! Reinschlüpfen in die Jeans, ein Sweatshirt oder ein T-Shirteinen gemütlichen Pullover oder eine kuschelige Strickjacke dazu. Fertig ist der unkomplizierte Alltagslook. Oder doch lieber die Jeansjacke? Die passt zur superkomfortablen Jogpant ebenso gut wie zur Cargo-Hose oder zum Jersey-Rock. Für alle, die von Denim nie genug bekommen können, empfehlen wir Denim allover! Also Jeansjacke zur Jeans Hose oder Jeans-Bluse zum Jeans-Rock. Und dazu? Natürlich Sneakers 

4. Die verschiedenen Arten des Textils

Jeans ist nicht gleich Jeans und Denim ist nicht gleich Denim. Die verschiedenen Arten von Denim unterscheiden sich in der Materialzusammensetzung, der Verarbeitung oder dem Tragegefühl. Ein paar der häufigsten Arten von Denim möchten wir hier vorstellen:

Raw Denim ist die ursprünglichste Form, Jeans zu tragen. Hier wird die Jeans nicht vorgewaschenDeshalb wird diese Art auch manchmal Dry Denim oder Unwashed Denim genannt. Beim Kauf hat diese Jeans eine dunkle, tiefblaue Färbung und fällt durch eine gewisse Härte auf – genau wie die ersten Arbeitshosen aus Denim. Das Besondere ist, dass diese Jeans mit der Zeit immer schöner wird. Durch häufiges Tragen entstehen individuelle Abnutzungen und Waschungen. Die Jeans wird weicher, passt sich an den Körper an und wird zum unverwechselbaren Einzelstück. Die perfekte Wahl für Puristen und Individualisten!

Black Denim ist neben der klassischen Blue Jeans wahrscheinlich die häufigste Art Denim zu tragen. Der indigoblaue Kettfaden wird hier durch einen schwarzen Kettfaden ersetzt und die Jeans bekommt, wie der Name schon sagt, eine schwarze Färbung.

Im Gegensatz zum Raw Denim werden Jeans aus Washed Denim nach dem Nähen schon vorgewaschen. Sie sind somit weicher und der langwierige Prozess des Eintragens wird hier schon vorweggenommen. Je nach Grad und Art der Waschung entstehen so entweder nur leicht hellere Stellen oder starke WaschungenAuch Hilfsmittel kommen zum Einsatz, z.B. Steine für die beliebten blue-stone-washed Jeans oder Bleichmittel für die blue-bleached Jeans. Diese Waschungen gibt es natürlich nicht nur bei Blue Jeans: Auch Black Denim oder jede andere Farbe lässt sich so behandeln. 
Und nicht nur Wasch-Verfahren kommen zum Einsatz: Von der Drahtbürste über die Raspel bis zum Schrotgewehr sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt, um Denim das gewisse Etwas zu verleihen und besonders lässige, modische Used-Looks zu erzielen. Das heißt, dass die Jeans schon beim Kauf aussieht, als wäre sie jahrelang getragen worden.

Wenn es um Denim Stretch oder Stretch Denim geht, heißt das Zauberwort Elasthan. Natürlich schätzen wir auch heute noch die Robustheit und Langlebigkeit von Denim. Aber die meisten von uns wollen zusätzlich optimalen Tragekomfort. Hier kommt Elasthan ins Spiel: Schon ein kleiner Anteil davon macht Denim dehnbar und somit auch besonders bequem. Und körpernahe Schnitte wie Jeggings und Co. wären ohne Stretch-Anteil kaum denkbar

JeansDenim

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5. Was hat sich an der heutigen Jeans im Vergleich zu früher verändert?

Die deutlichste Veränderung hat die Jeans wohl bezüglich ihrer Verwendung durchgemacht. War die Jeans zuerst eine robuste Arbeiter-Hose, trägt sie heute vom Kleinkind bis zur Oma, vom Punk bis zum Vorstandvorsitzenden (fast) jeder. Jugend-Ikonen wie James Dean haben die Hose der Hafen- und Bauarbeiter zuerst in die Jugendkultur geholt. Von dort hat Denim dann seinen Triumphzug in die ganze Welt und über alle Klassen hinweg angetreten.  
Auch in der Modell-Vielfalt aus Jeans und Denim hat sich einiges verändert: Ob Denim Hosen oder RöckeDenim Jacke oder Bluse, Denim Jumpsuit oder Kleid … dieser Stoff ist ein wahrer Alleskönner! Das liegt vor allem auch an den innovativen MaterialmischungenDie meisten modernen Jeans bestehen nicht mehr nur aus reiner Baumwolle. Schon ein kleiner Anteil an Elasthan macht Denim dehnbar. 
Zudem gibt es immer mehr Jeans-Stoffe mit Kunstfaser-Anteil oder Tencel-Stoffe in Jeans-Optik. Das ist sicher nichts für Denim-Puristen, eröffnet aber für luftig-leichte Sommerkleidung im Denim Look völlig neue Möglichkeiten.

6. Wie wird der beliebte Stoff hergestellt?

Das Hauptmerkmal von Denim oder Jeans-Stoffen ist die Köperbindung. Denim ist ein Kettkörper-Gewebe. Was heißt das? Der Stoff ist nicht durchgehend gefärbt, sondern besteht aus einem farbigen Kettfaden (ganz klassisch ist hier die Farbe Indigo-Blau) und einem ungefärbten Schussfaden. So entsteht die besondere, dezent zweifarbige Optik

7. Wie pflege ich Denim richtig?

Denim ist, wie schon gesagt, robust und langlebig. Was es bei der Pflege trotzdem zu beachten gilt, haben wir hier kurz zusammengefasst:

Denim waschen, trocknen, bügeln, pflegen

Ein großer Vorteil von Denim ist es ja, dass es perfekt geeignet ist für verschiedene Waschungen. Aber das kann bei der Pflege natürlich auch zum Nachteil werden, denn auch hier kann sich die Farbe noch weiter auswaschen. Um das zu vermeiden, empfehlen wir, Denim nicht heißer als mit 30°C zu waschen und ein Fein- oder Color-Waschmittel zu verwenden. Finger weg von Vollwaschmittel, denn es kann Bleiche enthalten.  
Bei Stretch Denim sollte außerdem kein Weichspüler verwendet werden, da dieser die Elasthan-Fasern angreifen kann und die Jeans dann ausleiert. 
Wir empfehlen, die Jeans liegend zu trocknen. So behält sie perfekt ihre Form – und das Bügeln kann man sich meistens sogar ganz sparen.

Ab wann läuft Denim ein?

Wenn Jeans nicht heißer als bei 30°C gewaschen werden, laufen sie nicht ein. Bei Raw Denim Jeans kann der Einlauf-Effekt aber auch durchaus gewollt sein. Probates Mittel hierbei: die Badewanne. Heißes Wasser in die Wanne, mit der Jeans reinsetzen und mindestens 20 Minuten drinbleiben, bis sich das Wasser merklich abkühlt! Dann raus aus der Badewanne und die Jeans am Körper trocknen lassen! So haben schon Oma und Opa ihre Jeans einlaufen lassen – für den sexy körpernahen Look und eine “maßgeschneiderte” Jeans. 

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