Effektiv und stylisch: So funktioniert der Zwiebellook!

Verfasst von Franziska

Besonders in den Übergangsmonaten vom Winter zum Frühling oder vom Sommer zum Herbst ist er ein absolutes MUSS: Der Zwiebellook! Denn er sieht nicht nur sportlich aus, sondern ist noch dazu super praktisch. Aber wie funktioniert der beliebte Lagenlook eigentlich? Und wie lässt sich dieser stylisch kombinieren? In unserem Beitrag findest du alles Wissenswerte rund um den Zwiebellook – viel Spaß beim Lesen!

Zwiebellook: Was ist das?

Der Zwiebellook geht ganz einfach: Anstelle eines dicken Pullovers greift man zu wenigen, dünnen Kleidungsstücken, die man dann übereinander zu einer schützenden Schicht anzieht. Diese halten den Körper warm und erlauben dem Träger genügend Bewegungsfreiheit, was man von dicken Winterpullovern nicht unbedingt behaupten kann. Das Schichten-Prinzip des „Zwiebellooks“ erinnert an die aufeinander geschichteten Schalen einer Zwiebel. Bekannt wurde der praktische Look durch Outdoor-Sportarten wie Skifahren, Wandern oder Radfahren.

Lagenlook Zwiebellook

Wie funktioniert der Zwiebellook?

Der Lagenlook oder auch Layering bietet Flexibilität, da man die Schichten spontan ablegen oder hinzufügen kann. Von Layering spricht man ab 3 Oberteilen, die man übereinander anzieht. Kommt man zum Beispiel bei einer Wanderung ins Schwitzen, kann man die oberste Schicht auch mal ausziehen. Wichtig ist hier, diese Schicht rechtzeitig wieder anzuziehen, sodass man nicht zu frieren beginnt. Aber warum wärmen zwei dünne Schichten mehr als eine dicke Schicht? Das liegt daran, dass zwischen den Lagen des Zwiebellooks Feuchtigkeit abtransportiert werden, Luft zirkulieren und somit als Wärmeisolator dienen kann. Denn wenn der Schweiß erst einmal kalt wird, beginnst du schnell zu frieren und holst dir vielleicht sogar eine fiese Erkältung. Der praktische Zwiebellook eignet sich also optimal als bequemes Freizeit-Outfit für Ausflüge, Spaziergänge und längere Wanderungen in der Natur. 

Lagenlook Zwiebellook

Weniger ist mehr: 6 Tipps für einen gelungenen Zwiebellook!

Beim Zwiebellook kommt es auf den richtigen Mix der Kleidungsschichten an. Kombiniert man nämlich Schichten, die zusammen eher weniger harmonieren, ist der Look vielmehr lästig, als bequem und effektiv. Grundsätzlich gilt: Die unterste Schicht (Baselayer) wird direkt auf der Haut getragen, die mittlere Schicht (Midlayer) sorgt für Wärme und die äußere Schicht schützt vor den Witterungseinflüssen wie Wind und Regen. Mit unseren 6 Tipps für den perfekten Lagenlook gelingt dir in jedem Fall ein stylisches und gleichzeitig praktisches Outfit und bist für jeden Ausflug gewappnet. 

Tipp #1: Grundlage schaffen

Unter deinem Lagenlook solltest du als Baselayer zur Sicherheit Thermo-Unterwäsche tragen. Das ist besonders praktisch bei bevorstehenden Wanderungen und anderweitigen Ausflügen. Fasern einer Thermowäsche saugen den Schweiß durch direkten Körperkotakt auf und transportieren Flüssigkeiten vom Körper weg. Über dein Unterhemd kannst du dann zum Beispiel ein dünnes Long-Sleeve Shirt und ein dünnes Sweatshirt ziehen. Die erste Schicht (lange Unterwäsche, T-Shirts, Socken, etc.) sollte also immer eng anliegen und soweit es geht, die ganze Haut bedecken. 

Tipp #2: Äußere Schutzschicht

Für eine sportliche Aktivität ist eine leichte, atmungsaktive Windjacke als oberste Schicht ratsam. Diese hält Wind und Regen vom Oberkörper ab und gibt Feuchtigkeit nach außen hin ab. Besonders für Outdoor-Sportarten eignen sich Softshell-, Freizeit- und Trekkingjacken. Auch Ponchos, Regencapes und wasserdichte Hosen sind für Wanderungen super praktisch! Eine leichte Jacke ist einfach transportiert und stört nicht bei längeren Ausflügen. Ein Must-Have für den gelungenen Zwiebellook!

Lagenlook Zwiebellook
Lagenlook Zwiebellook

Tipp #3: Farbliche Abstimmung

Besonders bei der farblichen Kombination gilt höchste Vorsicht! Denn zu viele verschiedene Farben tragen schnell auf und wirken aufdringlich. Am besten legst du dich auf ein bis zwei Farben fest, die du in den Lagen und auf die Hose abgestimmt kombinieren kannst.

Tipp #4: Muster als Highlight

Auch schön: Kombiniere deinen Look mit einer Muster-Schicht! Fällt dein Zwiebellook eher schlicht in einem Farbton aus, kann eine Schicht mit einem Streifenmuster dein Outfit zum Hingucker werden lassen. Entscheide dich für eine Muster-Schicht, denn auch hier gilt: Weniger ist Mehr!

Tipp #5: Materialien mixen

Die Materialien deiner Kleidung sind für den Zwiebellook besonders wichtig. Strick auf Strick trägt schnell auf und bringt schnell ins Schwitzen. Baumwolle ist eher für die höheren Schichten geeignet, denn nah am Körper speichert sie Feuchtigkeit, anstatt sie wegzuleiten. Für den Zwiebellook sind besonders Schichten aus Polyester, Merinowolle oder Polyamid geeignet, die den Schweiß vom Körper abtransportieren. Für ein stylisches Layering kannst du zum Beispiel eine Seidenbluse mit einem Strickpullover und einer Lederjacke kombinieren.

Tipp #6: Unterschiedliche Längen

Besonders stylisch wirken Schichten unterschiedlicher Länge: Denn diese lockern den Look auf und lassen das praktische Outfit richtig kombiniert auch trendig wirken. Auch schön: Die Kombination mit einem Oversize-Pulli! Hier ist es aber wichtig, dass die unteren Schichten nah an deinem Körper liegen, da der Oversize-Look sonst schnell überladen wirken kann.

Unsere Zwiebellook-Favoriten zum Nachshoppen!

Für unseren Zwiebellook wählen wir eine stylische 2-in-1 Kombination aus kariertem Hemd und einem dazu passenden dunkelroten Shirt, eine bequeme blue-washed Jeans, braune Stiefel und eine leichte Übergangsjacke. Mit diesem Freizeit-Look bist du modisch gerüstet für jede Wetterlage! 

Zwiebellook kombinieren
Zwiebellook kombinieren

Von sportlich bis schick: Der Zwiebellook bietet einem wirklich viele tolle Kombinationsmöglichkeiten und ist darüber hinaus auch noch super praktisch. Bei windigem April-Wetter hält er den Körper warm und lässt sich je nach überraschendem Wetterumschwung schichtweise „abschälen“. Wir wünschen dir viel Spaß beim Kombinieren und Ausprobieren deines Lieblings-Lagenlooks! Deine Sintre-Redaktion.

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