Matratzen-Beratung: Welche Matratze passt zu mir?

“Wie man sich bettet …" Diesen Spruch kennen Sie bestimmt.  
Wir helfen Ihnen mit unserer großen Matratzen-Beratung herauszufinden, wie Sie sich am besten betten, um den wohltuendsten Schlaf genießen zu können. Neben den Bettwaren spielt die richtige Matratze dabei eine entscheidende Rolle, denn sie beeinflusst Ihre Schlafposition, die Stellung der Wirbelsäule, Ihre gesamte Körperhaltung und damit ganz stark die empfundene Erholung während der Nacht.

Welche Matratzenarten gibt es? 

Die am meisten verbreiteten Matratzen Arten sind Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen. Diese beiden bewährten Matratzen Arten stellen wir Ihnen nun detailliert vor: 

Kaltschaummatratze
Matratze Kaltschaum

Das Innere Ihrer Kaltschaummatratze besteht aus einem Kaltschaumkern – mit unterschiedlichen Härtezonen. Dieser Kern ist für eine optimale Zirkulation an der unteren und oberen Oberfläche mit integrierten Luftkanälen “geriffelt”. Der Kaltschaumkern wird von einem mehrlagigem Matratzenbezug eingefasst, der atmungsaktiv und meist waschbar ist.  
Innovative 7-Zonen-Matratzen verwöhnen mit punktueller Unterstützung, z.B. im Schulter- oder Beckenbereich. 

Vorteile

✔ Geringes Eigengewicht. Dadurch ist das Wenden der Matratze sehr leicht, welches Liegekuhlen vorbeugt und die Lebensdauer verlängert! 

✔ Für Personen mit hohem Wärmebedürfnis empfohlen 

✔ Praktische hygienische Eigenschaften 

Federkernmatratze 
Matratze Federkern

Das Innere Ihrer Federkernmatratze ist mit einzelnen spiralförmigen Federn ausgestattet. Bei der klassischen Bonell-Federkern-Verarbeitung sind die einzelnen Federn miteinander verbunden, so können sie die Belastung des Körpergewichts gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Bei der hochwertigen Tonnentaschen-Verarbeitung wird jede Feder einzeln eingesetzt, vernäht und umhüllt. Mehrere Schutz- und Polsterschichten, z.B. aus Schaumstoff, umrahmen diesen Federkern. Ein Bezug hüllt die Matratze gleichmäßig ein.  
Grundsätzlich gilt: Je mehr Federn eine Matratze hat, desto hochwertiger ist sie. Gute Federkernmatratzen besitzen rund 1000 Federn. Auch hier verwöhnen 7-Zonen-Matratzen mit punktueller Unterstützung, z.B. im Schulter- oder Beckenbereich. 

Vorteile:

✔ Gute Luftzirkulation durch die Spiralfedern im Inneren und damit für Personen geeignet, die nachts viel schwitzen 

✔ Lange Haltbarkeit und Lebensdauer 

Welcher Matratzenhärtegrad ist der richtige für mich? 

Was ist der Härtegrad? 

Wie der Name bereits andeutet, beschreibt der Härtegrad einer Matratze wie hart bzw. wie weich man auf ihr liegt. Er gilt als Maßeinheit zur Orientierung für die Festigkeit von Matratzen.  

Bitte beachten Sie:

Die Härtegrade sind nicht offiziell genormt, daher kann es zu leichten Unterschieden zwischen verschiedenen Herstellern kommen! 

Welche Härtegrade gibt es? 

Der Härtegrad wird entweder mit der Abkürzung F für Festigkeit oder H für Härtegrad angegeben und mit einer Ziffer kombiniert, z.B. H4. Die aufsteigenden Ziffern symbolisieren die zunehmende Festigkeit der Matratze: H1 gibt an, dass das Liegegefühl auf der Matratze sehr weich ist, H5 ist die höchste und damit härteste Einstufung einer Matratze. Das Angebot der Matratzen für Erwachsene konzentriert sich auf die Härtegrade H2-H4. In diesem Bereich haben Sie die größte Auswahl! 
Welcher Härtegrad zu Ihnen persönlich passt, können Sie in unserer Tabelle ablesen. Orientieren Sie sich dabei an Ihrem Körpergewicht: 

Ihr KörpergewichtHärtegrad (H)Liegegefühl
Bis 50 kgH1sehr weich (nur für Kinder & Jugendliche empfohlen)
Bis ca. 80 kgH2medium
Bis ca. 100 kgH3fest
Bis ca. 130 kgH4extra fest
Mehr als 130 kgH5sehr hart

Wie bereits erwähnt dient Ihr Körpergewicht als Orientierung. Möchte eine zierliche Person lieber auf einer harten Matratze liegen, ist diese Wahl ebenso berechtigt – ebenso eine weiche Matratze für eine schwere Person. In diesem Fall sollten Sie allerdings berücksichtigen, dass die Haltbarkeit der Matratze leicht beeinträchtigt wird.  

Härtegrad gut

Warum ist der Härtegrad einer Matratze so wichtig? 

Der Härtegrad Ihrer Matratze beeinflusst die Position Ihrer Wirbelsäule und damit auch die der Schultern, des Nackens, des Beckens und der Knie – schlichtweg von Kopf bis Fuß! Ist die Wirbelsäule während des Schlafs stundenlang gekrümmt, weil die Matratze zu weich ist und Sie einsinken, wirkt sich das negativ auf Ihre Liegegefühl und die Schlafqualität aus. Im schlimmsten Fall wachen Sie mit unangenehmen Verspannungen auf – das Gefühl sich “Verlegen” zu haben. Im Optimalfall stützt die Matratze mit dem richtigen Härtegrad Ihren Körper genau an den nötigen Stellen, um die Wirbelsäule gerade zu halten. Sehr angenehm wird dieser Effekt an den Schultern und im Beckenbereich empfunden. 

Generell gilt: Je weicher eine Matratze ist, desto besser ist sie für zierliche, leichte Personen geeignet. Um gekehrt gilt auch: Je härter eine Matratze ist, desto geeigneter ist Sie für große, schwere Personen. 

Welche Matratze für welche Schlafposition? 

  • Rückenschläfer: Sie brauchen eine Matratze mit ausreichend Stabilität, damit Ihr Becken nicht zu tief einsinkt und Ihre Wirbelsäule nicht gekrümmt ist. 

  • Seitenschläfer: Sie merken relativ schnell, wenn Sie auf der falschen Matratze schlafen – Schultern, Rücken, Hüften machen sich morgens unangenehm bemerkbar! Eine Matratze mit ausreichender Tiefe zum Einsinken von Schultern und Hüfte ist die richtige Wahl für Sie. So kann Ihre Wirbelsäule in einer gesunden Position bleiben. Ebenso kann ein spezielles Seitenschläfer-Kissen entspannend wirken! 

  • Bauchschläfer: Auch Sie benötigen eine relativ stabile Matratze, die Ihren Körper nicht allzu tief einsinken lässt – sonst würden Sie in ein Hohlkreuz fallen und diese stundenlange Körperhaltung mit Rückenschmerzen bezahlen. Schwanken Sie zwischen zwei Härtegraden, wählen Sie als Bauchschläfer tendenziell den höheren von beiden. 

 Welche Matratze bei Rückenschmerzen? 

Die falsche Matratze kann Rückenschmerzen begünstigen, die richtige Matratze kann Rückenschmerzen lindern. Meist sind Rückenschmerzen Muskelverspannungen, die sich bemerkbar machen. Die richtige Matratze kann helfen, solche Muskelverspannungen vorzubeugen. Vorsicht: Liegt eine Grunderkrankung vor, wie z.B. ein Bandscheibenvorfall, wird Ihre Matratze nicht die Lösung des Problems sein, kann aber unterstützend wirken.  
Achten Sie für Ihre Rückengesundheit auf folgende Punkte: 

Liegezonen 

Wir empfehlen eine Matratze mit 5-7 Liegezonen. Die Zonen sind auf die Körperpartien wie Schultern, Lenden, Becken abgestimmt und stützen an den entsprechenden Stellen. Die gerade Position Ihrer Wirbelsäule wird damit besser ermöglicht.  

Härtegrad 

Einer der häufigsten Gründe für Verspannungen und Schmerzen: die falsche Matratze! Ihre Matratze darf nicht zu weich sein, sonst sinkt Ihr Körper ein und die Wirbelsäule wird gebogen. Achten Sie auf nötige Stütze in den von Ihnen favorisierten Körperbereichen, z.B. Becken. Ebenso darf die Matratze nicht zu hart sein, damit sich keine Lagerungsschmerzen einstellen. 

Schlafposition 

Seitenschläfer mit Rückenschmerzen sollten auf eine Matratze achten, die die Schulter- und Beckenpartien einsinken lassen, Lenden und Knie dagegen stützen. Rückenschläfer mit Beschwerden werden dagegen eine insgesamt eher stützende Matratze bevorzugen, ebenso wie Bauchschläfer. In diesen Positionen sollten nur die schweren Partien wie Schultern und Becken etwas einsinken, um die Wirbelsäule gerade zu halten. 

Worauf achtet man beim Matratzenkauf? 

Neben den bereits aufgeführten Aspekten wie Matratzenart, Härtegrad, Schlafposition und Liegezonen sollten Sie bei der Wahl Ihrer neuen Matratze folgende Punkte bedenken: 

  • Matratzenhöhe 

    Die Matratzenhöhe wird allgemein in cm angegeben und beschreibt die Höhe zwischen ihrer Oberfläche und Aufliegefläche auf dem Lattenrost. Die gängigen Matratzen sind mit einer Matratzenhöhe von ca. 19-22 cm erhältlich, auch Basishöhe genannt. Eine Matratzenhöhe zwischen 23-30 cm nennt man Komforthöhe – sie erleichtert Ihnen z.B. das Aufstehen. Die Qualität einer Matratze steigt durchschnittlich mit ihrer Höhe! 
    Generell gilt: Je schwerer die Person, desto höher sollte ihre Matratze sein. Eine Matratzenhöhe unter 19 cm ist für Erwachsene nicht zu empfehlen! 

  • Temperaturempfinden 

    Alle Personen, die nachts schnell schwitzen, werden eine Federkernmatratze als angenehmer empfinden, denn sie bietet das bessere Luft- und Feuchtigkeitsmanagement.  
    Alle Personen, die nachts eher frieren, sind mit einer Kaltschaummatratze besser beraten, denn dieses Material speichert die Körperwärme etwas besser.  

  • Allergiker 

    Hausstauballergiker greifen am besten zu einer hochwertigen Matratze mit einem abnehmbaren Bezug, der bei mind. 60 °C waschbar ist. Diese Modelle sind oft Allergiker freundlich ausgestattet, damit es Milben erschwert wird, sich einzunisten. Auflagen, Unterbetten und Schonbezüge, die den Anti-Milben-Effekt verstärken, finden Sie auch bei uns im Sortiment!  Zudem empfehlen wir Allergikern und Asthmatikern die regelmäßige Reinigung der Matratze oder den Tausch der Matratze nach spätestens 10 Jahren. 

  • Pflege  

    Täglich: Großzügiges Lüften ist das A und O für die Matratzenhygiene. Schlagen Sie dazu die Bettdecken so weit wie möglich zurück, damit viel Oberfläche Ihrer Matratze atmen kann. So können Sie unangenehme Gerüche und sogar Schimmel in der Matratze am effektivsten vorbeugen! 
    Wie die Bettwäsche können Sie auch die meisten Matratzenbezug waschen. Wir empfehlen Maschinenwäsche bei 60 °C, um Milben, Pollen und Staub zuverlässig zu entfernen. Das Absaugen der Matratze mit einem Staubsauger kann nur bedingt empfohlen werden, da damit Schmutzpartikel lediglich an der Oberfläche entfernt werden. 
    Wenden Sie Ihre Matratze regelmäßig, um Liegekuhlen zu vermeiden. So wird Ihre Matratze nicht ungleichmäßig beansprucht und hält länger! 
     

FAQ Welche Matratze passt zu mir? 

Welche Matratzen sind gut und günstig?

Gute Matratzen beginnen bereits in der Preisklasse ab ca. 200 Euro. Sie finden in diesem Budgetrahmen sowohl Taschenfederkern- als auch Kaltschaummatratzen.  
Unser Tipp: Sparen Sie nicht an den wichtigen Eigenschaften Ihrer neuen Matratze, denn die Investition in ein Modell mit Liegezonen und waschbarem Bezug rentiert sich auf lange Sicht!

Welche Lebensdauer haben die verschiedenen Matratzenarten?

Durchschnittlich halten Matratzen 10 Jahre. Sollten Sie allerdings bemerken, dass sich Liegekuhlen bilden, Schimmel vorhanden ist oder starke Verschmutzungen und Gerüche nicht mehr beseitigt werden können, ist eine vorzeitige Neuanschaffung empfehlenswert. 

Wozu braucht man einen Matratzen Topper bzw. ein Unterbett?

Matratzen Topper und auch Unterbetten bieten Ihnen zwei Vorteile: Der Topper erhöht in erster Linie den Liegekomfort, das Unterbett erhöht vor allem die Matratzenhygiene. Der Topper sowie auch das Unterbett liegen auf der Matratze auf und bilden so eine Barriere, damit Feuchtigkeit, die beim Schwitzen vom Körper abgesondert wird, nicht ungehemmt in die Matratze eindringen kann. Das bedeutet automatisch auch, dass der Matratzen Topper oder Ihr Unterbett – wie die Bettwäsche – regelmäßig gewaschen werden sollte. In unserem Sortiment finden Sie Topper und Unterbetten, die sowohl für die Waschmaschine als auch für den Trockner geeignet sind.  (Link)


Wie reinigt man eine Matratze mit nicht waschbarem Bezug?

Flecken auf der Oberfläche Ihrer Matratze können mit einer Lauge aus Natron bzw. Backpulver beseitigt werden oder kurzzeitig mit einem Dampfreiniger behandelt werden. Wichtig: Lassen Sie die Matratze danach immer vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder beziehen! 
Falls Sie eine Reinigung vom Profi durchführen lassen wollen, fragen Sie bei Polster- und Teppichreinigungen nach, da diese oft auch Matratzenreinigungen anbieten.

Wann sollte man eine Matratze wechseln?

Experten empfehlen nach ca. 8 Jahren, allerspätestens nach 10 Jahren in eine neue Matratze zu investieren. Es gibt allerdings hygienische und gesundheitliche Gründe, die für einen früheren Matratzenwechsel sprechen: Durchgelegene und verschmutzte Matratzen sollten früher ausgetauscht werden. Starke Schwitzer dürfen Ihre Matratzen ebenfalls früher wechseln. Falls Sie Rückenschmerzen oder ähnliche Beschwerden merken, die vom Liegen auf einer falschen Matratze kommen, spricht das ebenfalls für den Kauf einer neuen. 

Wo sollte man eine Matratze entsorgen?

Ihre alte Matratze können Sie auf dem Sperrmüll oder beim Wertstoffhof abgeben. Vereinbaren Sie dafür einen Termin bei Ihrem örtlichen Entsorger.  
Manche Hersteller nehmen beim Kauf einer neuen Matratze die ausgediente zurück. Fragen Sie unbedingt nach, ob dieser Service für Sie mit Kosten verbunden ist!

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