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Was macht gute Herrenunterwäsche aus?
Wenn Sie Herrenunterwäsche kaufen – ob für den Alltag, den Sport oder besondere Anlässe – gute sie erkennen Sie an ein paar entscheidenden Merkmalen, welche Sie wählen sollten: Oft fallen diese auf den ersten Blick vielleicht nicht auf, im Tragekomfort machen sie aber sofort den Unterschied. Besonders wichtig ist die Verarbeitung: Flache Nähte, die nicht einschneiden oder reiben, sind ein echtes Qualitätsmerkmal, das man im direkten Vergleich sofort spürt. Dazu kommt die Passform – gut sitzende Herrenunterwäsche bewegt sich mit dem Körper, ohne zu verrutschen oder zu spannen und bietet dabei genug Bewegungsfreiheit für einen aktiven Alltag. Achten Sie außerdem auf hautfreundliche Materialien: Ein Stoff, der direkt auf der Haut liegt, sollte sich angenehm weich anfühlen und atmungsaktiv sein, damit ein gutes Körperklima erhalten bleibt. Langlebigkeit entsteht aus dem Zusammenspiel von Qualität des Stoffes und sorgfältiger Verarbeitung – Unterwäsche, die formstabil bleibt, schnell trocknet und auch nach vielen Wäschen noch gut aussieht, ist auf Dauer die bessere Wahl.
Von der Boxershort bis zum Unterhemd: Herrenunterwäsche für den Tag
Achselhemd: Ein ärmelloses Unterhemd, das unter Hemden oder T-Shirts getragen wird. Es hält den Oberkörper angenehm temperiert und verhindert, dass Oberbekleidung direkt der Haut anliegt.
Slip: Der klassische, eng anliegende Schnitt ohne Bein. Sitzt besonders gut unter engen Hosen wie einer Anzughose und bietet optimalen Halt.
Pants: Eng anliegende Unterhosen mit kurzem Bein, oft aus Stretch-Materialien. Sie sitzen körpernah, verrutschen kaum und sind eine moderne Alternative zum klassischen Slip.
Shorty: Kurzer, weiter Schnitt zwischen Boxershorts und Slip – kombiniert die Bewegungsfreiheit der Boxershorts mit dem kompakteren Sitz eines Slips. Gut geeignet für Sport und aktive Tage.
Schlüpfer: Ein weiter geschnittenes Modell mit hoher Taille und eher lockerem Bein – bietet viel Komfort und ist besonders für Männer geeignet, die eine bequemere Passform bevorzugen.
Boxershorts: Locker geschnitten mit weitem Bein – die Boxershorts bieten viel Bewegungsfreiheit und sind besonders beliebt für den entspannten Alltag. Sie eignen sich gut unter weit geschnittenen Hosen.
Langbeinschlüpfer: Ein längerer Schnitt, der bis auf den Oberschenkel reicht. Er schützt vor Kältegefühl und verhindert, dass Hosenstoff auf der Haut reibt – praktisch in der kühleren Jahreszeit.
Lange Unterhose: Reicht bis zu den Knöcheln und ist ideal als wärmende Schicht unter Hosen in der Übergangszeit oder im Winter. Oft aus Baumwolle oder wärmenden Mischweben.
Longpanty: Ähnlich wie die lange Unterhose, aber oft mit etwas engerem Schnitt – sitzt körpernah und eignet sich gut unter anliegenden Hosen.
Herren-Nachtwäsche: für einen angenehmen Schlaf
Pyjama: Ähnlich wie der Schlafanzug, aber oft aus leichteren Materialien wie Satin oder Modal gefertigt. Der Pyjama liegt etwas näher am Körper und eignet sich besonders für wärmere Jahreszeiten oder beheizte Schlafzimmer.
Schlafanzug: Der Klassiker als Nachtwäsche – zweiteilig bestehend aus Oberteil und Hose, meistens aus weicher Baumwolle oder Jersey. Er sitzt locker und bietet angenehmen Komfort ohne einzuengen, ideal für kühlere Nächte.
Schlafshirt: Ein langes, locker geschnittenes Shirt, das bis zur Oberschenkelmitte oder weiter reicht. Es wird ohne Hose getragen, ist unkompliziert und besonders bequem für alle, die nachts viel Bewegungsfreiheit schätzen.
Schlafanzughose: Separat getragen – zum Beispiel kombiniert mit einem schlichten T-Shirt – eine entspannte Option für zuhause. Die weite Passform sorgt dafür, dass nichts drückt oder zieht.
Nachthemd: Seltener, aber durchaus vorhanden: Das Nachthemd für Herren ist lang geschnitten, meist aus atmungsaktivem Gewebe und bietet maximale Bewegungsfreiheit in der Nacht.
Wir schauen genau hin: Feinripp oder Doppelripp?
Beide Varianten gehören zu den Klassikern unter den Herrenunterwäsche-Stoffen, unterscheiden sich aber in Struktur, Tragegefühl und Einsatzbereich deutlich:
Feinripp ist eng gestrickt, leicht und liegt sehr glatt auf der Haut an – er wirkt dezent unter der Oberbekleidung, ist angenehm atmungsaktiv und trocknet schnell. Er eignet sich besonders gut für wärmere Jahreszeiten oder als schlanke Schicht unter einem Hemd.
Doppelripp dagegen ist dicker, schwerer und wärmer – die gröbere Rippenstruktur macht den Stoff stabiler und langlebiger. Er bietet mehr Körperwärme und ist robuster in der Verarbeitung, was ihn zur bevorzugten Wahl für die kühleren Monate oder für Männer macht, die gerne etwas mehr Substanz im Stoff schätzen.
Das Material macht den Unterschied!
Baumwolle ist der Allrounder: Sie ist hautfreundlich, atmungsaktiv und sehr pflegeleicht – ideal für den täglichen Einsatz. Besonders feine Baumwolle fühlt sich weich und angenehm an, auch wenn sie den ganzen Tag lang getragen wird. Modal ist eine besonders seidig weiche Faser. Sie ist noch leichter als Baumwolle und schmiegt sich schön an den Körper an – ein echtes Plus für alle, die empfindliche Haut haben oder viel Wert auf ein angenehmes Körpergefühl legen. Mikrofaser punktet vor allem durch ihre Leichtigkeit und glatte Oberfläche: Sie liegt kaum spürbar unter der Kleidung, was sie zur perfekten Wahl unter engen Klamotten oder der Anzughose macht. Sie trocknet sehr schnell und ist formstabil – gut geeignet für sportliche Anlässe oder Reisen. Herrenwäsche aus Seide schließlich ist die eleganteste Option: Sie reguliert die Körpertemperatur auf natürliche Weise, ist unglaublich weich und verleiht dem Tragegefühl eine besondere Leichtigkeit.
Weiß, Hautfarben oder Farbe? Wir helfen gerne bei der Farbauswahl …
Herrenunterwäsche in Weiß wirkt klassisch und frisch, ist unter weißen Oberhemden jedoch oft sichtbarer als gedacht, weil es durch hellen Stoff hindurchscheint. Besser geeignet unter heller Kleidung ist deshalb Unterwäsche für Herren aus Hautfarben – also ein gedecktes Beige oder Sandton, der der Hautfarbe nahekommt und unter fast allen hellen Stoffen unsichtbar bleibt. Das ist besonders relevant, wenn Hemden oder T-Shirts aus dünnerem Material bestehen. Kräftige Farben und gemusterte Designs machen optisch mehr her und sind eine selbstbewusste Wahl für den Alltag – sie schimmern unter dunkler oder dicker Oberbekleidung praktisch nicht durch und sorgen für eine modische Note, die niemand sehen muss, aber trotzdem Freude macht.
Die richtige Passform finden: so sitzt Herrenunterwäsche wirklich gut
Zu enge Unterwäsche kann einschneiden und Druckstellen verursachen; zu weite Modelle verrutschen und verlieren ihren Sitz im Laufe des Tages. Die Passform sollte daher immer an Taillen- und Hüftumfang orientiert sein – die meisten Hersteller geben diese Maße in den Größentabellen an. Wichtig ist außerdem, den Schnitt des jeweiligen Modells zu berücksichtigen: Ein Slip sitzt von Natur aus enger als Pants oder Boxershorts, weshalb die Größenwahl je nach Stil leicht variieren kann. Eine gut sitzende Herrenunterwäsche sollte im Bund flach anliegen, ohne zu drücken und genug Bewegungsfreiheit bieten, damit sie beim Gehen, Sitzen oder beim Sport nicht zieht. Wenn Sie Herrenwäsche kaufen ohne die Möglichkeit, sie anzuprobieren, lohnt es sich, im Zweifel die nächstgrößere Größe zu wählen – gerade bei Baumwolle, die nach dem Waschen leicht einlaufen kann.




































